Wissenschaftsolympiaden: Schweizer Teams sind sehr erfolgreich
Bei den Wissenschaftsolympiaden in der Slowakei und Portugal schnitten die Schweizer Wissenschaftsteams im Bereich Physik und Chemie sehr gut ab.

Das Wichtigste in Kürze
- Schweizer Nachwuchstalente schnitten an den Wissenschaftolympiaden sehr gut ab.
- Die jungen Wissenschaftler errangen mehrere Auszeichnungen.
Schweizer Nachwuchswissenschaftler haben an den Wissenschafts-Olympiaden für Chemie und Physik vorne mithalten können. Lennart Horn von der Kantonsschule Solothurn holte an der Chemie-Olympiade in Prag und Bratislava Bronze.
Horn wetteiferte an dem Wettbewerb für Mittelschüler mit rund 400 anderen Nachwuchstalenten aus rund 90 Ländern, wie der Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden am Dienstag mitteilte. Die jungen Chemikerinnen und Chemiker absolvierten zwei Prüfungstage, einen davon im Labor. Dort untersuchten sie etwa die Zersetzung von Proteinen, die helfen, menschliche Überreste zu datieren.
An der Physik-Olympiade in Portugal holte Tobias Hächler vom Gymnasium Oberwil BL eine Ehrenmeldung. Die Physiktalente untersuchten beispielsweise die Elastizität eines Polymerfadens, analysierten das Signal einer Gravitationswelle oder modellierten das Wachstum eines Tumors. Die Aufgaben stammten laut der Mitteilung aus der aktuellen Forschung.
Bei der Biologie-Olympiade hatte die Maturandin Jana Meier von der Kanti Wettingen AG jüngst Gold gewonnen. Ihre drei Teamkollegen holten Bronze. Ziel der insgesamt acht Wissenschafts-Olympiaden in verschiedenen Disziplinen ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrem Lieblingsfach zu fördern und ihre wissenschaftliche Kreativität zu wecken.








