Wie die Deutschen aus Wuhan untergebracht werden
Rund zwei Wochen lang werden die aus China zurückgeflogenen Deutschen und ihre Angehörigen nach ihrer Ankunft am Samstag auf einem Luftwaffenstützpunkt der Bundeswehr in Quarantäne kommen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Betroffenen sollen voneinander getrennt in Einzelzimmern «mit Nasszelle» untergebracht werden und müssen für die Zeit der Quarantäne dort auch bleiben.
Die Kaserne liegt am Stadtrand von Germersheim in Rheinland-Pfalz, rund 40 km südwestlich von Mannheim und Heidelberg. Vom Frankfurter Flughafen sind es rund eineinhalb Stunden Fahrt. Den Transport übernimmt das Deutsche Rote Kreuz (DRK). In der Kaserne ist ein eigenes Gebäude für die Menschen vorgesehen, das nach Bundeswehrangaben erst kürzlich renoviert wurde und neu bezogen wird.
Die Betroffenen sollen voneinander getrennt in Einzelzimmern «mit Nasszelle» untergebracht werden und müssen für die Zeit der Quarantäne dort auch bleiben. Die Familien würden aber nicht auseinander gerissen, hiess es am Freitag. Kontakte nach aussen werden nach Angaben des Gesundheitsministeriums «auf ein Minimum reduziert». Voraussichtlich werde es aber Besuchszeiten geben. Die Besucher müssten dabei Hygienemassnahmen einhalten. Materialien wie Schutzmasken würden zur Verfügung gestellt.
Um die Betreuung vor Ort und regelmässige Screenings sollen sich rund 30 DRK-Freiwillige kümmern. «Der Gesundheitszustand wird täglich erfasst und es wird Fieber gemessen», hiess es vom Gesundheitsministerium. Das DRK stellt nach eigenen Angaben zudem eine «mobile Gesundheitsstation» und einen speziell für den Infektionsschutz ausgerüsteten Krankenwagen zur Verfügung. Die Bundeswehr kümmert sich um die Verpflegung.










