Weiter Stromabschaltungen in mehreren ukrainischen Regionen

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Russland zielt derzeit wieder verstärkt auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Am Samstagabend gab es Stromengpässe in mehreren Städten.

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    Schon in den vergangenen Tagen hatten viele Teile der Ukraine mit Stromausfällen zu kämpfen. (Archiv) - dpa

    Infolge russischer Angriffe ist es in mehreren ukrainischen Gebieten bei der Stromversorgung erneut zu Notabschaltungen gekommen. Der Stromversorger DTEK sowie regionale Behörden berichteten am Samstagabend von Engpässen in Dnipropetrowsk, Sumy und Poltawa. Auch Charkiw im Osten, das derzeit besonders stark von russischem Beschuss betroffen ist, hat weiter Probleme bei der Energieversorgung.

    Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach in seiner abendlichen Videoansprache von «abscheulichen Attacken» der russischen Armee und bat zum wiederholten Mal eindringlich um mehr internationale Hilfe beim Schutz der Energie-Infrastruktur seines Landes. «Wir haben die notwendigen Signale und konkrete Anfragen an all unsere Partner gesendet, die über die nötigen Luftverteidigungssysteme und Raketen verfügen», sagte er. «Amerika, Europa und andere Partner wissen genau, was wir brauchen.»

    Nach mehr als zwei Jahren Angriffskrieg zielt Russlands Armee derzeit wieder verstärkt auf die ukrainische Energieinfrastruktur, um die Versorgung der Bevölkerung mit Strom und Wärme lahmzulegen. Kiew spricht deshalb auch von «Energieterror».

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