Was hilft gegen die Zuckerflut in Getränken?

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    Deutschland,

    Stark zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke begünstigen die Entstehung von Erkrankungen wie Übergewicht, Diabetes. Eine Studie zeigt, wie Verbraucher animiert werden können, weniger zuckerhaltige Getränke zu trinken.

    Die Lebensmittelampel, Preiserhöhungen und verbesserte Menüs für Kinder: Eine Übersichtsstudie des Cochrane-Netzwerkes hat ermittelt, welche Massnahmen Verbraucher dazu bringen, weniger zuckerhaltige Getränke zu trinken. Foto: Monika Skolimowska
    Die Lebensmittelampel, Preiserhöhungen und verbesserte Menüs für Kinder: Eine Übersichtsstudie des Cochrane-Netzwerkes hat ermittelt, welche Massnahmen Verbraucher dazu bringen, weniger zuckerhaltige Getränke zu trinken. Foto: Monika Skolimowska - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Lebensmittelampel, Preiserhöhungen und verbesserte Menüs für Kinder: Eine des hat ermittelt, was Verbraucher dazu bringt, weniger zuckerhaltige Getränke zu trinken.

    Die Ergebnisse des internationalen Verbundes von Medizinern und weiteren Experten basieren auf 58 Studien aus 19 Ländern. Vorne mit dabei sind Etiketten, die auf einfache Weise Aufschluss über den enthaltenen Zucker geben - zum Beispiel in Ampelform. Dieser Vorschlag könne relativ gut und zu vertretbaren Kosten umgesetzt werden, sagte der Hauptautor der Studie, Peter von Philipsborn von der Münchner .

    Ausserdem wirksam seien weniger oder keine zuckerhaltigen Getränke in Schulen sowie Preiserhöhungen von zuckrigen Drinks in Restaurants, Geschäften und Freizeiteinrichtungen. Gesündere Getränke könnten gefördert werden, indem man sie etwa zu Standardgetränken bei Menüs in Restaurantketten macht oder sie in Supermärkten besser bewirbt und platziert. Auch lokale Gesundheitskampagnen oder Massnahmen für Zuhause - wie Heimlieferungen für Flaschenwasser oder kalorienarme Getränke - könnten das Trinkverhalten verbessern.

    Übergewicht und Diabetes nehmen weltweit zu. Hans Hauner, Mitautor der Studie und Ernährungsmediziner an der Technischen Universität München sagte, dass sich dieser Trend nur mit umfassenden und wirksamen Massnahmen umkehren werde: «Speziell Regierungen und Industrie müssen ihren Teil beitragen, dass die gesunde Entscheidung für Konsumenten die einfache Entscheidung wird.»

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