Waldbrand in Südfrankreich: Hunderte Menschen fliehen
In Südfrankreich kämpfen 1.100 Feuerwehrleute gegen einen Waldbrand, der sich im bergigen Hinterland nordöstlich von Marseille bereits durch 2.500 Hektar Fläche ausgebreitet hat.

Die Feuerwehr ist mit Löschflugzeugen, Hubschraubern und rund 350 Fahrzeugen im Einsatz, wie die Präfektur des Departements Var am Morgen mitteilte. 30 bis 40 Gebäude seien durch die Flammen beschädigt worden. Die Einsatzkräfte hätten allerdings ein Übergreifen der Flammen auf Hunderte weitere Häuser verhindert. Ernsthaft verletzt wurde bislang niemand.
Rund 500 evakuierte Bewohner bedrohter Ortschaften hatten die Nacht in Notunterkünften verbringen müssen. Hunderte Haushalte in der Region rund um die Orte Cotignac und Pontevès sind ohne Strom. Etliche Landstrassen wurden gesperrt, teilte die Präfektur mit. Der Brand war am Dienstagmittag auf einem Feld ausgebrochen und hatte sich mit rasanter Geschwindigkeit ausgedehnt, wie die örtliche Zeitung «Var-Matin» berichtete.
Auch in anderen Landstrichen Frankreichs kämpft die Feuerwehr gegen Naturbrände. Für etliche Regionen gilt die höchste Waldbrandgefahrenstufe. Bei der Bekämpfung eines Brandes am Flughafen von Bordeaux kamen am Dienstag zwei Feuerwehrleute ums Leben, die in ihrem Einsatzfahrzeug von den Flammen eingeschlossen wurden.














