Waffenruhe gilt: Hilfsaktion für Frontstadt in Ukraine läuft

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    Russland und die Ukraine lassen für eine Hilfsaktion die Waffen schweigen: Um die abgeriegelte Stadt Oleschky im Süden der Ukraine gilt eine Feuerpause.

    Oleschky Ukraine
    Früher wohnten einmal rund 24'000 Menschen in Oleschky. - 34. Marine-Brigade der Ukraine

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine humanitäre Feuerpause gilt seit 3 Uhr rund um die Stadt Oleschky im Gebiet Cherson.
    • Lebensmittel und Medikamente sollen zu den rund 2000 verbliebenen Bewohnern kommen.
    • Laut dem Weissem Haus vermittelte First Lady Melania Trump die lokale Waffenruhe.

    Die Streitkräfte Russlands und der Ukraine lassen die Waffen schweigen, um eine Hilfsaktion für die Frontstadt Oleschky im russisch kontrollierten Teil des ukrainischen Gebiets Cherson zu ermöglichen. Die russische Seite bestätigte in der Nacht, dass seit 3.00 Uhr (Ortszeit) und für die Dauer einer humanitären Operation eine Feuerpause rund um die seit Monaten abgeriegelte Ortschaft gelte.

    Während der mehrtägigen Waffenruhe werden Lebensmittel und Medikamente an die notleidenden Bewohner geliefert. Geschaffen werden soll auch ein humanitärer Korridor, damit die Menschen die Region entweder in Richtung Russland oder Ukraine verlassen können. Auch der Generalstab in Kiew hatte dies zuvor bestätigt.

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    Weil die an der Frontlinie gelegene Kleinstadt Oleschky vollständig vermint ist, setzten die ukrainischen Streitkräfte zeitweise Drohnen ein, um Hilfsgüter dorthin zu schaffen. Viele der unbemannten Fluggeräte wurden jedoch von russischen Truppen abgeschossen.

    Nach der Vereinbarung sollen nun Minen geräumt werden, um einen sicheren Hilfskorridor zu schaffen. In Oleschky leben nach Schätzungen noch etwa 1.500 Menschen bis 2.000 Menschen, darunter Dutzende Kinder. Die Evakuierung soll erst in den kommenden Tagen beginnen.

    Melania Trump soll Feuerpause eingefädelt haben

    Die humanitäre Feuerpause geht auf eine Initiative des Weissen Hauses zurück, wie es in Washington heisst. Nach Darstellung der Regierung von US-Präsident Donald Trump vermittelte First Lady Melania Trump die lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew. Auch Papst Leo XIV. hatte in einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin um Hilfe für Oleschky gebeten.

    Der Generalstab in Kiew betonte, dass die vorübergehende Feuerpause ausschliesslich für die humanitäre Operation gelte. «Wir rufen alle dazu auf, in diesem Zeitraum besonders umsichtig mit den Informationen umzugehen, die Sie erhalten und weitergeben», teilte die Generalität auf Telegram mit. «Vertrauen Sie keinen unbestätigten Meldungen und verbreiten Sie keine Gerüchte über Routen, Zeiten und Orte, an denen sich Menschen und humanitäre Konvois bewegen.»

    Melania Trump
    Melania Trump soll die Feuerpause in Oleschky eingefädelt haben. - keystone

    Laut Kreml könnte eine womöglich erfolgreiche humanitäre Operation in Oleschky auch als Vorbild für andere Frontabschnitte dienen. Moskau und Kiew hatten sich in den vergangenen Monaten immer wieder gegenseitig beschuldigt, durch Beschuss der Stadt eine humanitäre Katastrophe ausgelöst zu haben. Einschliesslich umliegender Dörfer sollen bis zu 6000 Menschen Not leiden. An anderen Frontabschnitten gingen die Kämpfe weiter.

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    Kommentare

    User #5711 (nicht angemeldet)

    Wohin ist das Geld das eir bis jetzt verschenkt haben? Ich finde es ist genug. Besser für uns selber schauen

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