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    UN-Menschenrechtsbüro dokumentiert Tod von 474 Zivilisten in Ukraine

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Seit dem 24. Februar sind laut des UN-Menschenrechtsbüros im Ukraine Krieg schon 474 zivile Menschen ums Leben gekommen.

    ukraine opfer
    Soldaten helfen bei der Evakuierung in der Ukraine. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Ukraine sind seit Beginn des Krieges bereits 474 Zivilisten gestorben.
    • Das hat das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte bekannt gegeben.

    Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat in der Ukraine seit dem Einmarsch Russlands am 24. Februar und bis Dienstag, 00.00 Uhr den Tod von 474 Zivilisten dokumentiert.

    Darunter waren 29 Minderjährige, wie das Büro in Genf berichtete. Dem Büro lagen zudem verifizierte Informationen über 861 Verletzte vor, darunter mehr als 40 Minderjährige.

    Michelle Bachelet
    UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet. - keystone

    Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, betont stets, dass die tatsächlichen Zahlen mit Sicherheit deutlich höher lägen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchten oft Tage, um Opferzahlen zu überprüfen. Das Hochkommissariat gibt nur Todes- und Verletztenzahlen bekannt, die es selbst unabhängig überprüft hat.

    Opferanzahl der zivilen Bevölkerung

    «Die meisten Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden durch den Einsatz von Explosivwaffen mit grosser Reichweite verursacht. Darunter durch den Beschuss mit schwerer Artillerie und mit Raketenwerfern sowie durch Raketen- und Luftangriffe», teilte Bachelets Büro mit.

    Das Büro lieferte auch eine Aufteilung nach Regionen: Demnach kamen in den Separatistengebieten im Osten des Landes 72 Menschen in von der Regierung kontrollierten Zonen ums Leben. 24 auf dem Gebiet der selbst ernannten und von Russland anerkannten Republiken. 378 Todesfälle wurden in anderen Landesteilen registriert, darunter in Kiew, Charkiw und Cherson.

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