Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Russland vor Gewalt gegen die Ukraine gewarnt. «Jeder Einsatz von Gewalt gegen die Ukraine wird Konsequenzen haben, wird zu Kosten für Russland führen», sagte der Norweger am Freitag in Brüssel.
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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Nato-Aussenminister wollen kommende Woche in Riga unter anderem über die Situation an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland beraten.

Man sehe dort eine ungewöhnliche Konzentration russischer Militärkräfte, sagte Stoltenberg. Er nannte den Einsatz von schwerem Gerät, gepanzerten Fahrzeugen, Panzern, Drohnen, Systeme zur elektronischen Kriegsführung sowie Truppen in Kampfbereitschaft. Hinzu komme eine aggressive Rhetorik Russlands. «Wir sind natürlich besorgt über das, was wir in und um die Ukraine herum sehen.»

Es gebe zwar keine Gewissheit über die Absicht Moskaus, doch habe Russland die Ukraine schon einmal angegriffen. Russland besetze weiterhin illegal die Krim, destabilisiere die Ostukraine und führe weiter Cyberangriffe gegen das Land. All dies seien Gründe, sehr besorgt zu sein, sagte Stoltenberg. Man rufe Russland dazu auf, transparent zu sein, zu deeskalieren und Spannungen abzubauen.

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