Ukraine setzt auf Treffer auf der Krim

Keystone-SDA
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Bern,

Die ukrainische Armee hat mit ihren Drohnen mehrere Ziele auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Danach wurde am Kraftwerk von Simferopol ein grosser Brand beobachtet, wie der proukrainische Telegramkanal «Krymskij Weter» berichtete.

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BDie ukrainische Armee hat mit ihren Drohnen mehrere Ziele auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim angegriffen. (Archivbild) - keystone

Am russischen Luftwaffenstützpunkt Saki gab es demnach Flugabwehrfeuer. Explosionen seien auch in anderen Teilen der Halbinsel zu hören gewesen. Die russische Verwaltung äusserte sich nicht zu den Angriffen.

Taktik der ukrainischen Armee in den vergangenen Wochen war es, die Krim zu isolieren und den russischen Nachschub zu stören. In der ablaufenden Woche seien alle drei Strassenverbindungen von der Südukraine auf die Halbinsel gestört worden, schrieb das US-amerikanische Institut für Kriegsstudien (ISW) in seinem jüngsten Bericht.

Für die Bewohner der Krim ist Treibstoff mittlerweile auch mit Bezugsscheinen kaum noch zu bekommen. Da von der Krim viele zum Tanken über die Kertsch-Brücke ins anliegende russische Gebiet Krasnodar fahren, kam es auch dort Medienberichten zufolge bereits zu Engpässen bei der Kraftstoffversorgung.

Die ukrainischen Drohnen trafen in der Nacht auch eine Raffinerie in der Stadt Nischnekamsk, die weit von der Ukraine entfernt etwa 1.000 Kilometer östlich von Moskau liegt. Dabei wurde auch ein Wohnhaus beschädigt, es gab vier Verletzte, wie die Behörden der Teilrepublik Tatarstan mitteilten. Ebenfalls getroffen wurde eine Chemie- und Kautschukfabrik in Toljatti an der Wolga. Das russische Verteidigungsministerium berichtete von 231 abgefangenen ukrainischen Drohnen, was für einen grossangelegten Angriff spricht.

Seinerseits griff Russland in der Nacht unter anderem Eisenbahnanlagen im nordöstlichen ukrainischen Gebiet Sumy an. Dabei wurde nach Behördenangaben eine Bahnmitarbeiterin getötet und eine weitere verletzt. Dem Stromnetzbetreiber Ukrenergo zufolge kam es in fünf Regionen wegen Angriffen auf Infrastrukturobjekte zu Stromausfällen. Die ukrainische Luftwaffe fing nach eigenen Angaben nachts 102 von 117 georteten russischen Drohnen ab.

Kommentare

User #5705 (nicht angemeldet)

Im Krieg gibt es eben gute und böse Angreifer. Die guten werden belohnt und die schlechten werden verpönt

User #5866 (nicht angemeldet)

Sie wollen den Krieg nicht beenden, sie bekommen portionenweise 90 Milliarden € zum verpulvern. Bis alles kaputt ist.

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