Ukraine greift russische Grenze bei Belgorod an

Keystone-SDA
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Russland,

Die ukrainische Armee soll einen Angriff auf zwei russische Kontrollpunkte in der Region Belgorod gestartet haben.

Ukrainische Soldaten
Das Gebiet Odessa liegt zwar weitab der Front. Allerdings sind Soldaten dort wegen der angespannten Sicherheitslage im Einsatz. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ukraine hat zwei russische Kontrollpunkte in Belgorod angegriffen.
  • Mehrere hundert ukrainische Soldaten sollen versuchen, die Grenze zu durchbrechen.

Russische Behörden im Gebiet Belgorod melden versuchte ukrainische Vorstösse über die Grenze. Die Situation vor Ort bleibe schwierig, sei aber unter Kontrolle, schrieb der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal.

Nach unbestätigten russischen Medienberichten gab es Gefechte bei dem Übergang Nechotejewka sowie bei Schebekino. Dort sollen mehrere Hundert ukrainische Soldaten zum Teil mit Panzern im Einsatz sein.

Die ukrainische Seite äusserte sich nicht zu angeblichen Angriffen. Bei Schebekino wäre ein ukrainischer Vorstoss schwierig, weil die russische Armee seit ihrer Offensive vom Mai ukrainisches Gebiet vor der Grenze besetzt hält und in der umkämpften Stadt Wowtschansk steht.

In der mit Belgorod benachbarten Region Kursk läuft seit Anfang August eine ukrainische Offensive. Dabei sind erstmals seit Kriegsbeginn ukrainische Bodentruppen auf russisches Gebiet vorgerückt. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als zweieinhalb Jahren gegen die russische Invasion. Das Grenzgebiet Belgorod dient den russischen Truppen als Aufmarschgebiet und Logistikstützpunkt. Von dort wird auch die ostukrainische Grossstadt Charkiw beschossen. Immer wieder gibt es dort ukrainische Gegenangriffe.

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Kommentare

User #5991 (nicht angemeldet)

Viel Erfolg der Ukraine ✌️✊

User #3348 (nicht angemeldet)

Da man die Frontlinien der Russen nicht durchbrechen kann, versucht man es nun über Umwege(russisches Gebiet), um eine russische Truppenverlegung zu erzwingen und so geschwächte Frontabschnitte zu durchbrechen, und/oder auch, falls das nicht klappt, damit man dann die feindlichen Kräfte ev. von hinter deren Linien bekämpfen kann. Dafür bräuchte es aber viel mehr Soldaten und Material, was die Ukraine nicht hat. Also wirds wohl beim Versuch bleiben. Mit unzähligen Opfern auf beiden Seiten, versteht sich.

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