Der deutsche Rockmusiker Udo Lindenberg (75) freut sich nach einem «hammerharten Entzug» auf die Wiedereröffnung der Panik City in Hamburg. Von Donnerstag (1. Juli) an fährt der gläserne Fahrstuhl am Klubhaus St. Pauli wieder nach oben ins «Udoversum».
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Udo Lindenberg. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf Tour durch die multimediale Erlebniswelt rund um das Leben der Rocklegende geht es mit medizinischer oder FFP2-Maske, die Vorlage eines negativen Corona-Tests ist nicht nötig.

Acht Monate lang war die 2018 eröffnete Panik City an der Reeperbahn – mit Stationen wie «Udos Tonstudio», «Trabi und Gitarre im Osten» und «Likörelle-Bar» - geschlossen.

«Da auf der geilen Meile, mittendrin, in meiner Panik-Zentrale, meiner Raketenstation – da heben wir ab», sagte Lindenberg der Nachrichtenagentur DPA. «Neben dem 'Atlantic'-Hotel ist ja doch der Kiez mein echtes zweites Zuhause. Da treffe ich unsere Rock-'n'-Roll-Experten und wir beschnacken schon mal die nächste Tour und wie jetzt alles weitergeht – nach dieser verdammten Ewigkeit, in der ein Udonaut verzweifelt und Rudi-Ratlos-mässig im Raketenbahnhof hängt und nicht abheben darf.» Seine im Frühjahr 2020 geplante Konzertreise hatte Lindenberg wegen der Corona-Pandemie absagen müssen.

Seit den 1990er Jahren lebt der Musiker, der gerade mit dem Album «Udopium – Das Beste» in den Charts platziert ist, im Hotel «Atlantic» an der Hamburger Aussenalster. Touren durch die 700 Quadratmeter grosse Panik City, in der nach Angaben von Sprecherin Petra Roitsch nun eine neue Klimaanlage bessere Luft und Kühlung liefert, stehen zunächst donnerstags bis samstags auf dem Programm. Mittwochs werden «Behind the Scenes»-Specials für einen Blick hinter die Kulissen angeboten – mit exklusiven Fotomöglichkeiten «für alle Knipsefixe und Fotosafari-Fans». Roitsch: «Die Panik City ist ready to rock 'n' roll».

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