Ein Mitarbeiter eines italienischen TV-Senders ist in der Nähe der Seilbahn-Unglücksstelle gestorben.
Neun Tote bei Seilbahnunglück in Italien
dpatopbilder - HANDOUT - 23.05.2021, Italien, Stresa: Retter arbeiten am Wrack einer Gondel, die in der Nähe des Gipfels der Stresa-Mottarone-Linie in der Region Piemont, Norditalien, abstürzt war. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Sonntag kamen bei einem Seilbahnunglück beim Lago Maggiore 14 Menschen ums Leben.
  • Nun ist in der Nähe auch ein TV-Mitarbeiter gestorben.
  • Vermutlich erlitt der Mann einen Herzstillstand.

In der Nähe der Seilbahn-Unglücksstelle am norditalienischen Monte Mottarone ist am Dienstag ein Mitarbeiter eines italienischen TV-Senders gestorben. Er habe dort Aufnahmen machen wollen und vermutlich einen Herzstillstand, erlitten, hiess es in einer Mitteilung der Rettungskräfte.

Zunächst sei noch versucht worden, ihn wiederzubeleben. Auch ein Ärzteteam wurde mit einem Rettungshubschrauber zum Ort des Geschehens geflogen.

Tote bei Seilbahnunglück in Italien
Die Ursache für das Seilbahn-Unglück in Stresa wird noch abgeklärt. - dpa

In der norditalienischen Region Piemont waren am Sonntag beim Absturz einer Gondel westlich des Lago Maggiore insgesamt 14 Menschen ums Leben gekommen, nur ein kleiner Junge überlebte. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen fahrlässiger Tötung.

Laut einer Sprecherin des Infrastruktur-Referenten im Piemont will die Region die für Freitag geplante Etappe des Rennrad-Wettbewerbs Giro d'Italia über den Monte Mottarone wegen des Unglücks und der Trauer in der Gegend verlegen. Es werde nach einer Alternativroute gesucht.

Mehr zum Thema:

Giro d'Italia Absturz