Türkei: Auch Russland würde von Friedensabkommen profitieren

Keystone-SDA
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Deutschland,

Der türkischer Aussenminister Hakan Fidan sieht eine wachsende Bereitschaft für ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine.

Hakan Fidan ist der Aussenminister der Türkei.
Hakan Fidan, Aussenminister der Türkei, sieht die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine als «historische Chance». - Michael Kappeler/dpa

Der türkische Aussenminister Hakan Fidan sieht bei den Regierungen Russlands und der Ukraine eine wachsende Bereitschaft für ein Friedensabkommen. «Nach vier Jahren Zermürbungskrieg sind die Parteien eher bereit als früher, Frieden zu schliessen. Sie haben das Ausmass des menschlichen Leids und der Zerstörung gesehen und ihre eigenen Grenzen erkannt», sagte Fidan der «Welt am Sonntag».

Die russische Armee hatte auf Befehl von Präsident Wladimir Putin die Ukraine im Februar 2022 angegriffen. «Nach unserem Verständnis ist auch Herr Putin bereit, einem Waffenstillstand und einem umfassenden Friedensabkommen unter bestimmten Bedingungen zuzustimmen», sagte der türkische Aussenminister der Zeitung.

Diese Haltung sei der ukrainischen Seite mitgeteilt worden, und die Türkei engagiere sich «in einigen Aspekten davon». Dieser Krieg verursache auch Russland sehr hohe Kosten.

Friedensverhandlungen: Eine historische Chance

Das derzeit diskutierte Abkommen sei nicht nur wichtig, um den Krieg in der Ukraine zu beenden, «sondern auch um dauerhaft Stabilität für ganz Europa zu schaffen. In diesem Zusammenhang sollten wir einige Artikel des Abkommens, das die Sicherheit Europas gewährleisten soll, genauer betrachten. Ich sehe darin eine historische Chance, weitere Angriffe zu verhindern», fügte Fidan hinzu.

Noch ist unklar, welche Sicherheitsgarantien die Ukraine erhalten könnte. Putin hatte zuletzt gesagt, Russland könnte schriftlich zusichern, dass es keine europäischen Länder angreifen werde.

Kommentare

User #6014 (nicht angemeldet)

Russland ist nicht am sparen interessiert, wenn es nur dem Krieg dient, im Gegenteil in Russland wird es eine Steuererhöhung geben, die aber nach strengen Leitlinien dem Volk beigebracht werden soll. u. a. soll Putins Name herausgehalten werden und verkündet werden, der Westen hat daran schuld.

User #1195 (nicht angemeldet)

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