Trumps Wahlsieg: Auswirkungen auf den Ukraine-Konflikt

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

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    Donald Trumps Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen könnte weitreichende Folgen für den Ukraine-Konflikt und die geopolitische Landschaft haben.

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    Der ehemalige Präsident Donald Trump trifft sich mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyj im Trump Tower in New York. (AP Photo/Julia Demaree Nikhinson, File) - keystone

    In den letzten Monaten schien der russische Präsident Wladimir Putin Glück zu haben. Die westliche Unterstützung für die Ukraine nimmt nämlich ab, und direkte Verhandlungen mit Russland scheinen nicht mehr ausgeschlossen.

    Trumps Wahlsieg könnte zudem diesen Trend verstärken, doch im Kreml gibt es wenig Grund zur Freude. Wie «IPG» berichtet, ist die Lage Russlands komplizierter, als es den Anschein hat.

    Kein akzeptables Endresultat für Putin

    Russland hat zwar militärische Erfolge in der Ukraine erzielt. Doch es gibt keinen Plan zur Beendigung des Krieges, der für Putin akzeptabel wäre.

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    Putin versuche, weitere Länder in den Krieg hineinzuziehen. (Symbolbild) - keystone

    Viele glauben, dass Trumps Präsidentschaft zu einer Reduzierung der US-Hilfe für die Ukraine führen könnte. Dies würde jedoch nicht zwangsläufig zu einem Sieg für den Kreml führen.

    Militärische Herausforderungen für Russland

    Trotz der Fortschritte auf dem Schlachtfeld hat Russland mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen. Die russischen Streitkräfte verfügen nämlich nicht über genügend Soldaten und Ausrüstung, um ukrainische Städte einzunehmen.

    Experten sind sich daher einig, dass Russland zwar vorrücken kann, aber hohe Verluste erleidet und sich die Frontlinie nur langsam verschiebt.

    Selenskyj soll weichen

    Ein möglicher Weg für Russland wäre eine Kapitulation Kiews, was jedoch unrealistisch erscheint. Moskau versucht, sowohl die Ukrainer als auch den Westen davon zu überzeugen, dass eine Absetzung von Selenskyj notwendig ist.

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    Wolodymyr Selenski (r), Präsident der Ukraine, und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). (Archivbild) - sda - Keystone/dpa/Kay Nietfeld

    Doch trotz der Schwierigkeiten der ukrainischen Regierung gibt es keine Anzeichen dafür, dass eine solche Veränderung bevorsteht.

    Ungewisse Zukunft unter Trump

    Die Wahl von Trump bringt Unsicherheit mit sich. Während einige glauben, dass er die Beziehungen zwischen Washington und Moskau verbessern könnte, gibt es auch Bedenken.

    Und zwar hinsichtlich einer möglichen Reduzierung der Unterstützung für die Ukraine. Trump hat aber wiederholt erklärt, dass er den Konflikt innerhalb von 24 Stunden beenden könnte.

    Pläne für die Beendigung nicht in Sicht

    Konkrete Pläne dafür hat er aber nicht vorgelegt. Die russischen Behörden beobachten Trumps Schritte daher genau und warten ab.

    Denkst du, Trump kann wirklich den Ukraine-Krieg beenden?

    Einige in der russischen Politik halten es jedoch für riskant, auf Trumps Aktionen zu warten. Sie denken, dass Russland seinen militärischen Vorteil nicht aufs Spiel setzen sollte.

    Wie sich die Situation entwickeln könnte

    Insgesamt bleibt die Situation angespannt. Trumps Wahlsieg könnte sowohl Chancen als auch Risiken für Russland darstellen.

    Während einige hoffen, dass sich die westliche Unterstützung verringert, könnte eine falsche Entscheidung des Kremls zu einer weiteren Eskalation führen.

    Die kommenden Monate werden daher entscheidend sein, um zu sehen, wie sich die geopolitischen Beziehungen entwickeln. Vor allem aber, welche Strategien sowohl Russland als auch die Ukraine verfolgen werden.

    Kommentare

    User #4670 (nicht angemeldet)

    ..Trump wusste ganz genau, was er für Ängste schürte, als er das sagte. Wenn er aus der Nato austreten will, ist er kein Jesus oder Supermann. Aber die Drohung, Putin coud do what ever the hell he want, zeigt ganz genau wie er tickt.

    User #4670 (nicht angemeldet)

    .. der eigentliche Kriegstreiber ist Trump, he could do what ever he want, das war seine Aussage auf die sich Putin verlässt, nur schein diese Botschaft beim eigentlich neutralen Bürger noch nicht ganz angekommen zu sein.

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