Trump beklagt Handelsbarrieren der EU: «schlimmer» als China

    Keystone-SDA
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    US-Präsident Donald Trump klagte über die Handelsbarrieren der EU. Sie seien «in vielerlei Hinsicht schlimmer als China».

    Trump beklagt Handelsbarrieren der EU
    Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, spricht bei einem Treffen der Mitglieder eines Wirtschaftsclubs. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trump beklagte sich über die Handelsbarrieren der EU – sie seien «schlimmer als China.»
    • Bis Mitte November wollte Trump noch höhere Zölle auf Autos aus der EU einführen.

    US-Präsident Donald Trump hat Handelsbarrieren der Europäischen Union beklagt. Mit der EU sei es «sehr, sehr schwierig.» Das sagte Trump am Dienstag in einer Ansprache vor Mitgliedern eines Wirtschaftsclubs in New York. «Die Barrieren, die sie haben, sind schrecklich, schrecklich. In vielerlei Hinsicht schlimmer als China.»

    Trumps Regierung liegt in Handelsfragen mit der EU seit Monaten über Kreuz. Brüssel und Washington verhandeln über ein Handelsabkommen. Bis Mitte November wollte Trump über angedrohte höhere Zölle auf Einfuhren von Autos aus der EU entscheiden. Es gab Spekulationen, wonach Trump die Entscheidung – wie bereits im Mai – vertagen könnte.

    Juncker Trump Autozölle
    Donald Trump (rechts), Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), und Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, unterhalten sich während einer Sitzung bei dem G20-Gipfel. - dpa

    Höhere Zölle auf Autoimporte würden vor allem deutsche Autohersteller schwer treffen. Der scheidende EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte sich vergangene Woche zuversichtlich gezeigt, dass Trump keine Zölle erheben werde.

    Der US-Präsident hat zahlreiche Handelskonflikte vom Zaun gebrochen. Insbesondere ein seit mehr als einem Jahr brodelnder Streit mit China bremst die Weltkonjunktur.

    Im Oktober hatte Trump die Einigung auf ein Teilabkommen verkündet, allerdings ist noch immer unklar, wann es besiegelt wird. In New York sagte Trump erneut, China hätte mehr Interesse an einem Handelsabkommen als die USA. Es seien die Vereinigten Staaten, die die Entscheidung darüber träfen.

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