Terrorermittlungen nach tödlicher Attacke auf Französin in Marokko
In Marokko wurde eine 78-jährige französische Touristin erstochen. Nun ermittelt die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft in dem Fall.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Samstag wurde eine französische Touristin auf einem Markt in Marokko erstochen.
- Nun hat die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.
Nach einer tödlichen Messerattacke auf eine Französin in Marokko hat die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Die 78 Jahre alte Französin sei am Samstag auf einem Markt im marokkanischen Tiznit mit einer Stichwaffe angegriffen. Sie wurde tödlich verletzt, teilte die Ermittlungsbehörde am Mittwochabend in Paris mit.
Vorermittlungen wegen einer möglichen Terrortat seien eingeleitet worden. Die marokkanische Generalstaatsanwaltschaft ermittele ebenfalls wegen Terrorverdachts. Wie der Sender BFMTV berichtete, wurde ein 31 Jahre alter Tatverdächtiger im nahen Agadir festgenommen.
Tatverdächtiger plante zweiten Mord
Der Festgenommene habe ebenfalls am Samstag versucht, eine Belgierin in Agadir mit einer Stichwaffe umzubringen. Das berichtete der Sender unter Verweis auf die marokkanische Polizei.
Die Belgierin sei verletzt in eine Klinik gekommen, befinde sich aber nicht in Lebensgefahr. Nach dem Angriff auf die Französin rief die Botschaft zur Vorsicht bei Reisen und auf öffentlichen Plätzen in Marokko auf.











