Tausende Polizisten sollen Lösen von Klebe-Aktivisten lernen

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    Deutschland,

    Tausende deutsche Polizisten sollen lernen, Klima-Kleber vom Asphalt zu lösen. So sollen diese «schnell, effizient und direkt» von der Strasse geholt werden.

    angeklebt
    Protest von der Gruppe «Letzte Generation». - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Immer wieder behindern Klima-Aktivisten mit ihren Aktionen den Verkehr.
    • Bisher gab es nur wenige Beamte im Deutschland, welche sie von der Strasse lösten.
    • Jetzt sollen mehr als 10'000 deutsche Polizisten geschult werden.

    Das NRW-Innenministerium rüstet gegen Klima-Aktivisten auf, die sich auf Strassen festkleben: In den kommenden Tagen sollen laut Innenministerium mehr als 10'000 Polizisten dafür ausgebildet werden, festgeklebte Hände vom Asphalt zu lösen.

    Klimaaktivisten am Stachus
    Klimaaktivisten am Stachus - AFP

    Bislang gab es nur wenige Beamte, die landesweit dafür im Einsatz waren. Laut Ministerium soll die Einsatzdauer so «deutlich verkürzt» und die Gefahr für Verkehrsteilnehmer reduziert werden.

    «Schnell, effizient und direkt»

    «Die erforderlichen Kompetenzen werden den über 10'000 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Rahmen einer verpflichtenden, digitalen Fortbildung noch ab dieser Woche vermittelt», hiess es aus dem Düsseldorfer Innenministerium. Ausgebildet werden sollen sämtliche Streifenpolizisten und Beamte von Hundertschafen.

    Die Klimaaktivisten in Berlin fordern unter anderem weniger Lebensmittelverschwendung. Foto: Paul Zinken/dpa
    Die Klimaaktivisten in Berlin fordern unter anderem weniger Lebensmittelverschwendung. Foto: Paul Zinken/dpa - dpa-infocom GmbH

    «Wir holen die Klimakleber von der Strasse – schnell, effizient und direkt», sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben in unserem Land viele legitime Protestformen. Und das ist auch gut so. Aber sich auf die Strassen zu kleben und zu versuchen, das öffentliche Leben stundenlang lahmzulegen, gehört nicht dazu», so Reul.

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