Sunak: Britische Panzer schon im März in Ukraine im Einsatz

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Selenskyj war heute zu Besuch in London. Dabei verkündet Premierminister Sunak: Bereits nächsten Monat sollen britische Panzer in der Ukraine eingesetzt werden.

    Ankunft von Sunak und Selenskyj in der Downing Street
    Ankunft von Sunak und Selenskyj in der Downing Street - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bereits im März sollen britische Panzer die ukrainische Armee unterstützen.
    • Dies verkündete Premier Rishi Sunak beim Besuch von Wolodymyr Selenskyj.
    • Weiter erklärte er, er werde die Verfügbarkeit von Kampfflugzeugen prüfen lassen.

    Die britischen Kampfpanzer vom Typ Challenger 2 sollen bereits im nächsten Monat in der Ukraine im Krieg gegen Russland zum Einsatz kommen. Das kündigte Premierminister Rishi Sunak am Mittwoch bei einem gemeinsamen Besuch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf einem Trainingsgelände der Armee in der Grafschaft Dorset an.

    «Die ukrainischen Crews, die vergangene Woche eingetroffen sind, werden die Challenger-2-Panzer im kommenden Monat einsetzen, um die Souveränität der Ukraine zu verteidigen», sagte Sunak. Selenskjy war am Mittwoch überraschend zum Besuch nach Grossbritannien eingetroffen.

    Challenger 2
    Ein Challenger-2-Kampfpanzer. - AFP/Archiv

    Nach einem Frühstück mit Sunak im Regierungssitz Downing Street hielt er eine Rede vor dem Parlament und wurde von König Charles III. im Buckingham-Palast empfangen. Mit Nachdruck brachte Selenskjy die Bitte um westliche Kampfjets zum Ausdruck. Am Abend sollte er von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Paris empfangen werden. Am Donnerstag wird er als Gast bei einem EU-Gipfel in Brüssel erwartet.

    Noch kein Versprechen zu Kampfjet-Lieferungen

    Sunak kündigte an, die Verfügbarkeit von Kampfflugzeugen prüfen zu lassen. Er sicherte zudem die Ausbildung von Piloten und Marinesoldaten zu. Ein Versprechen zur Lieferung von Kampfjets liess er sich jedoch nicht abringen. Man sei aber im Gespräch über Raketen mit grösserer Reichweite, um beim Schutz der Zivilbevölkerung zu helfen. Selenskyj betonte die Bedeutung von Raketen, um die Gefahr durch Drohnen abzuwehren. Grossbritannien bildet seit langem ukrainische Kämpfer aus – inzwischen auch an Kampfpanzern.

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