Sturm «Chandra» fegt über Grossbritannien

Keystone-SDA
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Grossbritannien,

Überschwemmungen, umgestürzte Bäume und geschlossene Schulen: Sturm «Chandra» sorgt derzeit in Teilen Grossbritanniens für einige Einschränkungen. Zug- und Flugverbindungen wurden mancherorts gestrichen.

Sturmtief «Detlef»
Bei dem heftigen Sturm in Südwestfrankreich ist ein zweiter Mensch ums Leben gekommen. (Symbolbild) - keystone

Strassen mussten wegen umgestürzter Bäume und Überschwemmungen gesperrt werden. Der britische Wetterdienst Met Office warnte bereits zu Beginn der Woche vor Überschwemmungen in zahlreichen Gebieten. Etwa in den benachbarten Grafschaften Devon und Somerset im Südwesten Englands mussten Feuerwehrleute der Nachrichtenagentur PA zufolge am Dienstagmorgen mehrere Menschen aus Fahrzeugen retten. Bilder zeigen vom Wasser verschluckte Autos. Die Polizei von Devon und Cornwall bat die Bevölkerung, von manchen Reisen aufgrund von Überschwemmungen abzusehen.

Auch in Nordirland machte der Sturm den Menschen schwer zu schaffen. Mehr als 10.000 Haushalte waren britischen Medienberichten zufolge ohne Strom und mehr als 300 Schulen mussten geschlossen werden. Mehrere Inlandsflüge von und zum Flughafen Belfast wurden gestrichen. Auch in den West Midlands in England mussten Schulen aufgrund von Überschwemmungen schliessen.

Teile Deutschlands kämpfen derzeit hingegen mit dem Wintertief «Leonie». Schnee und Eis erschweren den Weg zur Schule und zur Arbeit. Mit «Chandra» hat «Leonie» allerdings wenig zu tun: Es handelt sich «um zwei unterschiedliche Tiefdruckgebiete, mit auch völlig unterschiedlichen Zugbahnen», wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

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