Selenskyj will Waffenproduktion in der Ukraine ausbauen

    Keystone-SDA
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    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will mit westlichen Investitionen die Waffenproduktion in dem von Russland überfallenen Land deutlich ausbauen.

    Ukrainischer Präsident Selenskyj in Berlin
    Mehrere Tage tourte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj durch Europa, um für seinen «Siegesplan» zu werben. - dpa

    «Unsere industrielle Kapazität erlaubt es uns, weit mehr Drohnen, mehr Granaten und militärische Ausrüstung zu produzieren, als es die finanziellen Möglichkeiten unseres Landes erlauben», sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. Der Westen könne das Geld geben, zumal viele Partner aus Mangel an eigenen Waffen im Moment der Ukraine nicht ausreichend helfen könnten.

    «Ausserdem verfügen einige Partner über spezielle Technologien, die in der Ukraine bereits jetzt eingesetzt werden können», sagte Selenskyj. Er dankte allen, die bisher schon investiert hätten im Rüstungssektor – besonders bei der Produktion von Drohnen. Bei seinem Besuch in Paris sei über ein neues ukrainisch-französisches Modell gesprochen worden. Dies solle nun auf Ebene der Verteidigungsminister vertieft werden.

    Selenskyj hat in dem seit mehr als zweieinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg immer wieder erklärt, er wolle die Ukraine zu einer der weltweit grössten Waffenproduzenten machen. Das Land ist nach Militärangaben dringend auf neue Waffen und Munition angewiesen.

    Selenskyj: Halten definierte Linien im Raum Kursk

    Mit Blick auf die ukrainische Gegenoffensive in der russischen Grenzregion Kursk sagte Selenskyj, dass Kiews Militär dort die definierten Linien halte. Es habe zuvor Versuche der russischen Streitkräfte gegeben, die ukrainische Armee von ihren Positionen zu vertreiben. Er widersprach damit indirekt russischen Behauptungen, dass Moskaus Truppen dort mehrere Ortschaften zurückerobert hätten.

    Die ukrainische Armee war im Gebiet Kursk Anfang August einmarschiert und hat dort Dutzende Ortschaften besetzt. Nach Angaben Selenskyjs soll so der Druck auf Russland für Verhandlungen erhöht werden. Die Militärführung in Moskau hat angekündigt, das russische Gebiet bald zu befreien.

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    Kommentare

    User #1048 (nicht angemeldet)

    Das bedeutet, dass EU-Gelder wieder in rasender Geschwindigkeit fließen werden, um die Produktion seiner Spielzeuge zu finanzieren.

    User #3381 (nicht angemeldet)

    Selenski wünscht sich zu viel …. Schauen wir erst, was aus der Ukraine wird….

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