Selenskyj sieht Sanktionen gegen Moskau als Priorität

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich einmal mehr für internationale Sanktionen gegen Russland ausgesprochen

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Der ukrainische Präsident Selenskyj. (Archivbild) - dpa

«Sanktionen sollten jetzt eine der wichtigsten Prioritäten sein – die Sanktionen der Welt gegen Russland», sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.

Anlass war die Synchronisierung verschiedener EU-Sanktionspakete durch die Ukraine. Zugleich kündigte Selenskyj an, dass die Ukraine auch die europäischen Sanktionen gegen den Iran übernehmen wolle.

Auch nach dem Scheitern des jüngsten Sanktionspakets der EU gegen Russland beharrte Selenskyj auf einem neuen Versuch. Sanktionen seien etwas, «das die strategischen Entwicklungsmöglichkeiten Russlands, sein Potenzial, wirklich einschränkt und die Fähigkeit Russlands, diesen Krieg, den Krieg gegen unsere Unabhängigkeit, jeden Tag fortzusetzen, noch schmerzhafter einschränken sollte».

Sanktionen sollen der russischen Wirtschaft schaden

Am vergangenen Freitag war die Annahme des 18. Sanktionspakets der EU zunächst am Widerstand der Slowakei gescheitert. Ein neues Votum wurde auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

Die Sanktionen der EU sind vor allem gegen die russische Wirtschaft gerichtet. Sie haben das Ziel, dem Land die finanziellen Mittel für eine Fortsetzung des Angriffskrieges gegen die Ukraine zu nehmen.

Russland betont dagegen immer wieder, seine Wirtschaft an die Strafmassnahme angepasst zu haben. Zudem umgeht die Rohstoffmacht die Einschränkungen mit Hilfe anderer Staaten und hat trotz allem seine Rüstungsproduktion massiv ausgebaut.

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Kommentare

User #1131 (nicht angemeldet)

Putin kann sich amüsieren über die Sanktionen der EU. Alles so geplant von ihm, denn diese schaden nur uns selbst. Aber unsere Politiker wollen ihren Fehler nicht zugeben !!

User #3737 (nicht angemeldet)

Wenn Putin Frieden wollte, könnte er ihn anbieten. Aber nein er will Russland erstmal nach Westen erweitern...

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