Selenskyj: Resistenz an der Front Basis für Verhandlungen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Ukraine,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lobte die Standhaftigkeit seiner Soldaten und rief sie zu weiterem Durchhalten auf.

Wolodymyr Selenskyj
Selenskyj würdigte die Standhaftigkeit der Soldaten und rief zu weiterem Durchhalten auf. (Archivbild) - sda

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Soldaten für ihre Standhaftigkeit bei der Verteidigung gedankt und zum weiteren Durchhalten aufgerufen. Dies sei die Grundlage dafür, dass die Ukraine bei den Verhandlungen für ihre Interessen einstehen könne, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Er verwies auf die anhaltenden Kämpfe in Kupjansk, Pokrowsk und Huljajpole.

Russland verbreite in der Welt, dass die Ukraine sich nicht verteidigen könne. «Die täglichen Ergebnisse im Kampf sind Argumente dafür, dass es sich lohnt, an der Seite der Ukraine zu stehen und ihr zu helfen und dass es Druck für den Frieden nicht auf die Ukraine, sondern auf Russland bedarf», sagte er. Russland sei der einzige Grund, warum sich der Krieg so lange hinziehe.

Trump-Friedensplan für Ukraine nach Kritik nachverhandelt

Die US-Regierung unter Donald Trump hat in der vergangenen Woche einen Friedensplan lanciert, der von der Ukraine harte Zugeständnisse verlangte und von den Kritikern bereits als russische Wunschliste betitelt wurde. Bei Nachverhandlungen sollen einige Punkte entschärft worden sein.

Allerdings ist unklar, ob Russland einer solchen Fassung zustimmen wird. Moskau ist in den letzten Monaten von seinen Kriegszielen nicht abgerückt und besteht nach wie vor auf grossen Gebietsabtretungen des Nachbarn zu seinen Gunsten, einem Verzicht auf eine Nato-Mitgliedschaft und einem nur begrenzt verteidigungsfähigen Militär.

Kommentare

User #4922 (nicht angemeldet)

Der Krieg geht langsam in die Phase, wo sich immer mehr Partisanen einschalten und die haben scho in vielen Kriegen das Züglein an der Waage ausgemacht.

User #3121 (nicht angemeldet)

Ein Sieg russischer Truppen in der Ukraine ist keineswegs so sicher wie der Kreml dies in seiner Propaganda verbreitet. Zu diesem Schluss kommen Analysten des amerikanischen Instituts für Kriegsstudien (ISW). "Der Kreml hat konsequent die Darstellung verbreitet, dass ein Sieg Russlands unvermeidlich sei – insbesondere seitdem erstmals Berichte über den 28-Punkte-Friedensvorschlag aufgetaucht sind –, um die Ukraine und den Westen dazu zu bewegen, den Forderungen Russlands nachzugeben. Die Realität auf dem Schlachtfeld deutet jedoch darauf hin, dass ein Sieg Russlands in der Ukraine alles andere als sicher ist",

Weiterlesen

Wolodymyr Selenskyj
Appell

MEHR IN NEWS

Baden-Baden
dietlikon
Dietlikon ZH
Gletscher
25 Interaktionen
Nach Rekordjahren

MEHR AUS UKRAINE

Wolodymyr Selenskyj
26 Interaktionen
Selenskyj
ukraine ungarn
43 Interaktionen
Kiew
ukraine
1 Interaktionen
Kiew