Klimawandel

    Seegerichtshof legt Rechtsgutachten zum Klimawandel vor

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Deutschland,

    Der Internationale Seegerichtshof erkennt menschengemachte Treibhausgase als Verschmutzung der Ozeane an.

    Laut dem Internationalen Seegerichtshof sind Staaten dazu verpflichtet Massnahmen gegen die Verschmutzung der Meere durch Treibhausgase zu ergreifen.
    Laut dem Internationalen Seegerichtshof sind Staaten dazu verpflichtet Massnahmen gegen die Verschmutzung der Meere durch Treibhausgase zu ergreifen. - Christian Charisius/dpa

    Von Menschen verursachte Treibhausgase stellen nach Erkenntnissen des Internationalen Seegerichtshofs eine Verschmutzung der Meere dar. Daher müssten Staaten weltweit nach dem UN-Seerechtsabkommen verpflichtet werden, Massnahmen dagegen zu unternehmen, urteilte der Gerichtshof in der norddeutschen Hafenmetropole Hamburg (D).

    Die Institution hatte am Dienstag ein Rechtsgutachten zu der Frage vorgelegt, inwiefern Staaten durch internationales Recht zu stärkeren Massnahmen im Kampf gegen den Klimawandel verpflichtet sind.

    Angestrengt hat das Gutachten eine Gruppe von neun kleinen Inselstaaten im Pazifik und der Karibik, die sich durch den aufgrund der Erderwärmung steigenden Meeresspiegel in ihrer Existenz bedroht sehen. Andere Abkommen – wie das Pariser Klimaschutzabkommen – würden die Staaten davon nicht entbinden, Massnahmen gegen die Treibhausgas-Verschmutzung zu unternehmen, hiess es weiter.

    Kleine Inselstaaten fordern mehr Engagement

    Im Pariser Abkommen ist eine Begrenzung der Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf «deutlich unter» zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vorgesehen – angestrebt werden 1,5 Grad.

    Gegründet von Tuvalu, Antigua und Barbuda gehören der Kommission der kleinen Inselstaaten für Klimawandel und Völkerrecht (COSIS) auch die Bahamas, Niue, Palau, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen sowie Vanuatu an.

    Im UN-Seerechtsübereinkommen, das die grundlegenden Regelungen für nahezu alle Bereiche des Seevölkerrechts festlegt, haben sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, die Meeresumwelt zu schützen und zu bewahren. So müssen etwa Massnahmen gegen die Verschmutzung der Meere ergriffen werden. Zu den knapp 170 Unterzeichnern gehören auch die EU und China, nicht aber die USA.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5528 (nicht angemeldet)

    Es war der gaube schon bei Corona, der Natur reinzureden, genau so bei dem Kimawandel. Wann begreifft die erbärmliche Kreatur, Mensch, endlich, dass er der Natur nicht gewachsen ist!

    User #6807 (nicht angemeldet)

    Klimaschwindel ist gut für den Geldbeutel der Politiker

    Weiterlesen

    6 Interaktionen
    Studie

    MEHR IN NEWS

    montreux
    Montreux Jazz Festival
    malaria Biontech
    Frankfurt (D)
    Peter Magyar
    Magyar-Partei

    MEHR KLIMAWANDEL

    Eisschild
    11 Interaktionen
    Eisschild
    klimwandel
    60 Interaktionen
    Klimawandel
    rekord
    85 Interaktionen
    Bericht zeigt
    11 Interaktionen
    St. Moritz

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    janosch
    Tübingen
    Sido
    «Svenni’s Nachtshop»