Schweiz verurteilt Wahlen in besetzten Gebieten der Ukraine

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    Die Botschafterin Muriel Peneveyre kritisiert Russlands Entscheid, Wahlen in den besetzten Gebieten der Ukraine abzuhalten.

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    Ein Russe wählt in der Ostukraine – in den annektierten Gebieten werden die Bürger ebenfalls an die Wahlurne gerufen. - keystone

    Die Schweiz verurteile den Entscheid Russlands, in den besetzten Gebieten der Ukraine Wahlen abzuhalten. Diese «sogenannten Wahlen» würden eine schwere Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine darstellen. So steht es in einer Kurznachricht von Botschafterin Muriel Peneveyre, Chefin der Abteilung Eurasien im Staatssekretariat des Departements für auswärtige Angelegenheiten.

    Die Nachricht wurde am Freitag über X (vormals Twitter) verbreitet. Die Schweiz anerkennt die Einverleibung ukrainischer Gebiete durch Russland nicht. Russland wählt seit Freitag und noch bis Sonntagabend in seinen elf Zeitzonen einen neuen Präsidenten. Der Urnengang soll dem 71 Jahre alten Präsidenten Wladimir Putin weitere sechs Jahre im Amt sichern.

    Putins drei Mitbewerber gelten als chancenlos und stehen dem Kreml nahe. Der Kreml hat auch Abstimmungen in besetzten Gebieten der Ukraine angesetzt. Die Ukraine protestiert gegen diese unter Bruch des Völkerrechts abgehaltenen Wahlen und fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Ergebnisse nicht anzuerkennen.

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