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    Scholz lädt zu Stahlgipfel ins Kanzleramt

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    Deutschland,

    Bei Thyssenkrupp steht in der kriselnden Stahlsparte ein Kahlschlag ins Haus. Kanzler Scholz will die Branche unterstützen.

    Kann man in Deutschland noch kostendeckend Stahl herstellen? (Archivbild)
    Kann man in Deutschland noch kostendeckend Stahl herstellen? (Archivbild) - Rolf Vennenbernd/dpa

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lädt Spitzenvertreter der Branche, Betriebsräte und Gewerkschafter für Montag zu einem Stahlgipfel ins Kanzleramt. Es gehe um konkrete Massnahmen, um die Stahlherstellung in Deutschland zu sichern, teilte Scholz auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Wichtig seien verlässliche Strompreise, die Förderung von Investitionen und der Schutz vor Dumping-Stahl.

    Olaf Scholz
    Olaf Scholz lädt ins Kanzleramt ein. - keystone

    Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte Scholz: «Stahl wird unsere Industrie noch Jahrhunderte begleiten und es kommt jetzt darauf an, die Stahlherstellung in Deutschland langfristig zu sichern. Das hat eine geostrategische Bedeutung.»

    Deutschlands grösster Stahlkonzern Thyssenkrupp hatte im November angekündigt, dass die Zahl der Arbeitsplätze im Stahlbereich innerhalb von sechs Jahren um 11.000 schrumpfen soll. Von jetzt 27.000 Stellen sollen dann noch 16.000 übrig sein. Arbeitnehmervertreter und die IG Metall drohen angesichts der Jobabbaupläne bei Thyssenkrupp Stahl mit langanhaltendem Widerstand.

    Scholz hatte sich bei der Ankündigung besorgt gezeigt. «Seit der Zeitenwende haben wir gelernt, dass Unternehmen der Rüstungsindustrie zu oft von Zulieferern aus Ländern abhängig sind, bei denen wir uns nicht immer sicher sein können, ob wir zu jedem Zeitpunkt das Material bekommen, was wir brauchen», sagte Scholz der Tageszeitung «Neue Westfälische». Es gelte, nicht erpressbar zu sein.

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