Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi nach Park-Video in Kritik
Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi geriet wegen eines Videos in Kritik. Während sie die Bürger aufforderte, zuhause zu bleiben, stand sie selbst in einem Park.

Das Wichtigste in Kürze
- Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi geriet wegen eines Videoaufrufs in Kritik.
- Während sie die Bürger aufforderte daheim zu bleiben, befand sie sich in einem Park.
Alle Einwohner sollen zu Hause bleiben, aber die Bürgermeisterin steht im Park: Roms Stadtoberhaupt Virginia Raggi hat sich mit einem Videoaufruf viel Kritik eingefangen. Dabei appelliert sie vor dem Wochenende an die Römer, in der Corona-Krise auf jeden Fall daheim zu bleiben.
Jedoch steht sie auf dem Video selbst in einem grün blühenden Park. «Es gibt Leute, die noch rausgehen, als sei nichts gewesen. So geht es nicht», erklärt sie dabei mit ernster Miene.
Kritik an Bürgermeisterin Virginia Raggi
Bei den Einwohnern kam das weniger gut an. «Genial. Man stellt sich in den Park und sagt den Menschen, dass sie zu Hause bleiben sollen.» So hiess es in den Kommentaren auf Raggis Twitter-Account.
Oder: «Können wir jetzt alle in den Park gehen und Videos machen, um den Leuten zu sagen, sie sollen daheim bleiben.»
C’è gente che esce come se nulla fosse. Non funziona così! Dobbiamo essere più rispettosi gli uni degli altri e soprattutto agire come una comunità che lotta insieme per bloccare il contagio e proteggere le persone fragili. Lo ripeto: contro #Coronavirus dovete stare a casa! pic.twitter.com/WII95SEjdl
— Virginia Raggi (@virginiaraggi) March 20, 2020
Italien hat im ganzen Land eine Ausgangssperre verhängt, die am Freitag noch mal verschärft wurde. So verbietet die Regierung den Bürgern jetzt auch ausdrücklich, in Parks und andere Grünanlagen zu gehen.
Sport in der Öffentlichkeit soll unterbleiben. In Rom kontrollierte die Polizei am Wochenende stärker als an den vorangegangenen Tagen.












