Putin spricht von 700'000 russischen Soldaten im Kriegsgebiet

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    Laut Wladimir Putin hat Russland 700'000 Soldaten in der Ukraine. Dies sind deutlich mehr, als er im Dezember angegeben hatte.

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    Russische Soldaten in der Ukraine Kiew. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Putin spricht von 700'000 Soldaten, die sich im Kriegsgebiet befinden.
    • Im Dezember sagte er noch, Russland habe 617'000 Soldaten in der Ukraine.
    • Laut dem Präsidenten gibt es im Gebiet Charkiw Fortschritte.

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Zahl der in seinem Angriffskrieg in der Ukraine kämpfenden Soldaten auf derzeit knapp 700'000 Mann beziffert. «Von uns befinden sich in der Zone der militärischen Spezialoperation fast 700'000 Menschen.» Dies sagte Putin am Freitag bei einem Treffen mit Soldaten, die eine Ausbildung für eine Führungsposition im Staat erhalten.

    Das ist deutlich mehr als vor einem halben Jahr. Bei der Pressekonferenz im Dezember 2023 hatte Putin noch von 617'000 Soldaten gesprochen.

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    Wladimir Putin schüttelt einem als Helden ausgezeichneten Soldaten die Hand. - keystone

    Nach Angaben Putins sollen die russischen Truppen auch im östlichen Gebiet Charkiw weiter vorrücken. «Wir sind einfach gezwungen, jetzt im Gebiet Charkiw die Frontlinie weiter zu verschieben, um die terroristischen Schläge gegen Belgorod und andere Ortschaften zu verringern.» Russland beschiesst seit Kriegsbeginn ukrainische Städte und insbesondere die in Grenznähe gelegene Grossstadt Charkiw. Zuletzt hatten sich aber auch ukrainische Angriffe gegen das westrussische Belgorod verstärkt.

    Putin will eigene Ortschaften schützen

    Moskau hatte daraufhin im Mai seine neue Offensive gegen das Gebiet Charkiw gestartet – nach Ansicht von Militärexperten auch um die ukrainischen Verteidigungslinien zu überdehnen und einen Frontdurchbruch zu erzwingen. Bislang ist Russland allerdings nur wenige Kilometer über die Grenze gekommen.

    Die «10 bis 15 oder 17 Kilometer» würden die Ukrainer nicht ganz davon abhalten, weiter russische Städte zu beschiessen. Aber die Gefahr sinke allmählich, meinte Putin. Man müsse behutsam vorgehen. «Aber wenn der Gegner weiter damit macht, was er bisher tut, dann werden wir überlegen, wie wir weiter vorgehen, um unsere Ortschaften zu schützen», deutete er eine weitere Verschärfung der Offensive an.

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    Kommentare

    User #2357 (nicht angemeldet)

    Die 700.000 Mann kommen erst in Aktion. 90 Tausend sind schon weg.

    User #1948 (nicht angemeldet)

    Wer hat da mal geschrieben, Russland sei am Ende?

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