Selenskyj: Russlands Charkiw-Offensive ist gescheitert

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Laut Wolodymyr Selenskyj ist die russische Offensive bei Charkiw gescheitert. Man zerstöre die russischen Einheiten.

    Charkiw
    Wolodymyr Selenskyj bei einem Besuch in Charkiw. - keystone

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russlands Offensive auf die östliche Grenzregion Charkiw zumindest vorerst für gescheitert erklärt. «Der russischen Armee ist es nicht gelungen, ihre Charkiw-Operation durchzuführen», sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache am Samstag.

    «Wir halten sie derzeit zurück, so gut wir können und zerstören russische Einheiten, die in unser Land eindringen und das Charkiwer Gebiet terrorisieren.» Zugleich betonte er, dass die Verteidigung der Region noch weiter verstärkt werden müsse.

    Selenskyj dankt Macron

    Russland hatte Mitte Mai eine Offensive auf Charkiw gestartet und dabei mehrere ukrainische Grenzdörfer besetzt. Zwar blieb ein grosser Durchbruch bislang aus, doch die gleichnamige Gebietshauptstadt Charkiw ist weiter massivem Beschuss ausgesetzt. Mehrere westliche Verbündete – darunter Deutschland und die USA – erlaubten der Ukraine deshalb kürzlich, zur Verteidigung von Charkiw mit von ihnen gelieferten Waffen auch Ziele auf der russischen Seite der Grenze zu attackieren.

    In seiner Ansprache dankte Selenskyj einmal mehr auch dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron für seine Unterstützung. Macron hatte dem von Russland angegriffenen Land zuletzt mehrere Kampfjets zugesagt. Ausserdem zeigte er sich offen für eine mögliche Entsendung westlicher Militärausbilder in das Kriegsgebiet. Selenskyj hatte sich am Freitag mit Macron in Paris beraten.

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    Kommentare

    User #4379 (nicht angemeldet)

    Mal abwarten. Russland hat gaaaannnnz viel Zeit.

    User #2304 (nicht angemeldet)

    Wieso müssen sie dann an anderen Front etliche Brigaden abziehen? Weil es in Charkiw so gut läuft?

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