Putin kürzt für den Krieg in der Ukraine bei Rente und Müttern
Wegen der Rekordausgaben für den Krieg in der Ukraine sinken Russlands Sozialmittel 2027 um sieben Prozent. Das trifft auch Renten und Mütter.

Für den Krieg in der Ukraine plant Russland 2027 Militärausgaben von 17,1 Billionen Rubel, berichtet «T-Online». Das sind umgerechnet 168,3 Milliarden Franken und etwa 27 Prozent mehr als im ursprünglichen Entwurf.
Die Sozialmittel, zu denen Renten, Veteranenzahlungen und Mutterschaftsleistungen gehören, sollen 2027 um sieben Prozent sinken. Das geht aus Regierungsdokumenten hervor, die dem Bericht von «T-Online» zufolge einer Nachrichtenagentur vorlagen.
Bildung und Gesundheit trifft es ebenfalls: Ihre Budgets sinken gegenüber den ursprünglichen Plänen um sechs beziehungsweise 6,8 Prozent. Die Militärausgaben erreichen damit ihren höchsten Wert, seit der Krieg in der Ukraine 2022 begann.
Höhere Steuern für den Krieg in der Ukraine
Zur Finanzierung des Defizits für 2027 plant Moskau laut «Tagesspiegel» Steuererhöhungen, darunter eine Sonderabgabe für Metall- und Bergbauunternehmen. Die Kosten für den Schuldendienst steigen wegen der hohen Zinsen im Jahr 2027 voraussichtlich um 21,6 Prozent.

Für 2026 sieht ein Budgetposten laut «IT Boltwise» nur 25,1 Prozent für soziale Bedürfnisse vor. In den ersten neun Monaten 2025 habe Russland bereits 146,4 Milliarden US-Dollar (etwa 122,1 Milliarden Franken) für militärische Zwecke ausgegeben.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte erklärte laut «Tagesspiegel» in Brüssel, die Nato lasse sich von Russland nicht von der Ukraine-Unterstützung abbringen. Der Krieg in der Ukraine dauert inzwischen bereits mehr als viereinhalb Jahre.
















