Putin bereit für Dialog mit Trump: Mögliches Ende des Ukraine-Kriegs

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

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    Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt sich überraschend gesprächsbereit, stellt jedoch harte Bedingungen.

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    Trump versprach, den russischen Angriffskrieg in der Ukraine schnell zu beenden. (Archivbild) Susan Walsh/AP/dpa - dpa

    Wladimir Putin ist offenbar zu Gesprächen mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump über einen Waffenstillstand in der Ukraine bereit. Wie «Merkur» berichtet, beruft sich die Nachrichtenagentur Reuters auf zwei mit den Überlegungen des Kremls vertraute Quellen.

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    Wer neu zur Armee stösst und ein Jahr dient, kann Schulden von bis zu 85'000 Franken sparen. (Symbolbild) - keystone

    Der russische Machthaber sei bereit, mit dem Republikaner in den Dialog um einen Waffenstillstand zu treten. Allerdings stellt Putin Forderungen, die auf massiven Gegenwind aus der Ukraine stossen dürften.

    Putins Bedingungen für Verhandlungen

    Eine Feuerpause könnte für die Ukraine einige Nachteile mit sich bringen. Denn Putin besteht laut Reuters darauf, dass die von Russland besetzten ukrainischen Gebiete weiter unter der Herrschaft des Kremls bleiben.

    Dies betreffe die Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson. Es bestehe jedoch ein gewisser Verhandlungsspielraum, wie drei der anonymen Quellen mitteilten.

    Forderung nach Nato-Verzicht

    Eine weitere Forderung betrifft die Bestrebungen der Ukraine, in das Nato-Verteidigungsbündnis einzutreten. Diese müsse das Land für einen Frieden im Abwehrkampf gegen Russlands Invasionstruppen aufgeben.

    Stattdessen wolle Russland Gespräche über Sicherheitsgarantien für die Ukraine aufnehmen.

    Selenskyjs Position

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnte Gebietsabtritte bislang jedoch kategorisch ab. Doch diese Meinung scheint er nun zumindest teilweise geändert zu haben.

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    USA und Russland planen am Wochenende Gespräche über einen möglichen Ukraine-Frieden. (Archivbild) - Keystone

    Zwar will er formaljuristische Gebietsabtretungen weiter nicht akzeptieren. Die zeitweise Kontrolle einzelner Regionen durch Russland sei aber durchaus denkbar.

    ATACMS-Angriffe und russische Reaktion

    Die Zusage Putins zu Gesprächen mit Trump kommt kurz nach den Angriffen mit ATACMS-Raketen auf russisches Staatsgebiet. Diese wurden von Joe Biden abgesegnet.

    Denkst du, der Krieg könnte nun endlich in Richtung Friedensverhandlungen gehen?

    Als Reaktion darauf unterzeichnete Putin einen Erlass, der den Einsatz von Atomwaffen gegen Nicht-Atomstaaten erlaubt. Und zwar in dem Fall sollten diese von einem atomar bewaffneten Land unterstützt werden.

    Unsichere Zukunft

    Ob sich mit den Gesprächen zwischen Trump und Putin tatsächlich ein Ende im Ukraine-Krieg erreichen lässt, bleibt abzuwarten.

    Trumps erklärtes Ziel während seines Wahlkampfes war es aber, die Kämpfe in 24 Stunden nach Amtsantritt zu beenden. Ob er sein Versprechen einhalten kann?

    Kommentare

    User #3698 (nicht angemeldet)

    Russische Sicherheitsgarantien - Witz des Jahres.

    User #5996 (nicht angemeldet)

    sich mit Rasputin einzulassen ist keine gute Idee. Donald Duck fehlt ez eben an Wissen

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