Der Umbau der Sportmarke Puma zeigte Wirkung: Seit 2016 steigt der Gewinn fortgehend. Auch für die nächsten vier Jahre rechnet Puma mit einem Wachstum von zehn Prozent pro Jahr.
2017 hatte Puma seinen Erlös um vierzehn Prozent gesteigert.
2017 hatte Puma seinen Erlös um vierzehn Prozent gesteigert. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Puma will bis 2022 jährlich um 10 Prozent wachsen.
  • Bereits letztes Jahr verdoppelte das Unternehmen den Gewinn.
  • Für dieses Jahr kalkuliert Puma mit einem Gewinn von bis zu 325 Millionen Euro.

Nach dem erfolgreichen Umbau strebt der Sportartikelhersteller Puma für die kommenden vier Jahre ein kräftiges Wachstum an. Ähnlich wie Konkurrent Adidas will die Marke mit dem Raubtierlogo bis 2022 jährlich beim Umsatz währungsbereinigt um 10 Prozent zulegen, wie das Unternehmen am Dienstag auf einer Analystenkonferenz mitteilte. Die Puma-Aktie legte daraufhin deutlich zu.

Einige Fussballartikel von Puma.
Einige Fussballartikel von Puma.
Puma ist insbesondere bei Sneaker-Fans sehr beliebt.
Puma ist insbesondere bei Sneaker-Fans sehr beliebt.

Beim Gewinn vor Steuern (EBIT) strebt das Unternehmen jährlich etwa zehn Prozent vom Konzernumsatz an. An der erwarteten guten Ertragslage sollen nach Vorstellungen des Puma-Vorstands auch die Anleger profitieren: Beginnend mit dem Geschäftsjahr 2018 will das Unternehmen zwischen 25 und 35 Prozent des Konzernergebnisses als Dividende ausschütten.

Im letzten Jahr hat Puma den Gewinn verdoppelt

Bereits für dieses Jahr kalkuliert der Puma-Vorstand mit einem umsatzbereinigten zehnprozentigen Umsatzplus und einem Anstieg des operativen Gewinns um bis zu einem Drittel auf 305 Millionen bis 325 Millionen Euro. Im Jahr 2017 hatte das Unternehmen seinen Erlös um 14 Prozent auf mehr als 4 Milliarden Euro steigern können. Unter dem Strich blieben Puma 136 Millionen Euro; das Unternehmen hat damit seinen Konzerngewinn im Vergleich zum Jahr 2016 mehr als verdoppelt.

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