Protest gegen Erdogan: Tausende Menschen demonstrieren in Berlin

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    Deutschland,

    Während der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in Berlin ist, kommt es zu Protesten. Mehrere tausend Menschen demonstrieren gegen Erdogans Politik.

    Demonstranten protestieren in Köln gegen den Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan und für Demokratie in der Türkei.
    Demonstranten protestieren in Köln gegen den Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan und für Demokratie in der Türkei. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Besuch des türkischen Präsidenten sorgt in Deutschland für rote Köpfe.
    • Mehrere tausend Menschen haben gegen Erdogans Politik demonstriert.

    Mehrere tausend Menschen haben während des Staatsbesuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Berlin gegen dessen Politik demonstriert. Der Protest stand am Freitagnachmittag unter dem Motto: «Erdogan not welcome». Die Teilnehmer waren vor allem deutscher, türkischer und kurdischer Herkunft. Eine genauere Zahl der Demonstranten wollte die Polizei am Abend mitteilen.

    Der zweite Tag des Staatsbesuchs von Erdogan war in Berlin begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot, Strassensperrungen und Staus. 4200 Polizisten aus Berlin, sieben weiteren Bundesländern und der Bundespolizei waren im Einsatz. Erdogan war am Donnerstag zum Staatsbesuch in Berlin eingetroffen und sollte am Samstag weiter nach Köln fliegen.

    Friedliche Stimmung

    Bei der Demonstration war die Stimmung friedlich. Auf Transparenten stand: «Keine Deals mit Erdogan – Rüstungsexporte stoppen» und «Schluss mit dem Genozid gegen die kurdische Gesellschaft». Die Demonstranten skandierten auf türkisch «Schulter an Schulter gegen den Faschismus» und auf deutsch «Hoch die internationale Solidarität».

    Am Donnerstagabend war es bei einer Demonstration gegen Erdogan in Berlin-Kreuzberg zu kleineren Gewaltausbrüchen gekommen. Einige der rund 150 Teilnehmer vermummten sich nach Angaben der Polizei, warfen Steine auf Polizisten und riefen kurdische Parolen. Die Randalierer beschädigten ein Wartehäuschen einer Bushaltestelle, mehrere Autos und die Scheiben einer Bank. Die Polizei stoppte die Demonstration und nahm acht Verdächtige wegen des Verdachts auf schweren Landfriedensbruch fest.

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