Polizeiautos brennen in Brüssel bei Gelbwesten Protest

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    Belgien,

    Die belgische Polizei nahm mehrere Dutzend Menschen bei einem Gelbwesten-Protest in Brüssel fest. Politiker sind über die Gewalt empört.

    Ein brennender und ein beschädigter Polizeiwagen stehen bei einem Protest der sogenannten «Gelbwesten» gegen steigende Spritpreise auf einer Strasse in Brüssel.
    Brennende und beschädigte Polizeiautos stehen bei einem Protest der sogenannten «Gelbwesten» gegen steigende Spritpreise auf einer Strasse in Brüssel. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Seit Mitte des Monats gehen in Frankreich immer «Gelbwesten» aus Protest auf die Strasse.
    • Dieser Trend scheint nur mit der gleichen Wucht nach Belgien übergeschwappt zu sein.

    Am Rande von Protesten der sogenannten Gelbwesten sind heute Freitag im Brüsseler Europaviertel zwei Polizeiautos ausgebrannt. Die Polizei sperrte den Umkreis nur wenige hundert Meter von der Europäischen Kommission entfernt mit Stacheldraht ab, wie ein dpa-Reporter vor Ort beobachtete. Fotos vom Demonstrationsort zeigten zudem den Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray.

    Die Polizei nahm nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Belga mehrere Dutzend Menschen fest. Belgiens Premierminister Charles Michel sicherte den Sicherheitskräften auf Twitter seine Unterstützung zu. Die Täter müssten bestraft werden. Sein Stellvertreter Jan Jambon bezeichnete die Gewalt als skandalös.

    Seit Mitte des Monats gehen in Frankreich immer wieder Zehntausende Menschen aus Protest gegen steigende Spritkosten und die Reformpolitik der Regierung auf die Strasse. Wenig später sprangen die Gelbwesten-Proteste auf Belgien über.

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