Polizei erschiesst Messerangreifer in Marseille

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Frankreich,

In der französischen Marseille erschoss die Polizei einen Messerangreifer in einer Einkaufsstrasse, der zuvor fünf Menschen verletzt haben soll.

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Die Polizei in Marseille erschoss einen bewaffneten Angreifer, der trotz Aufforderung nicht aufgab und sich den Beamten bedrohlich näherte. (Archivbild) - dpa

Die Polizei hat im südfranzösischen Marseille einen Messerangreifer in einer Einkaufsstrasse erschossen, der zuvor fünf Menschen verletzt haben soll. Der Mann tauchte zunächst in einem Hotel auf, wo er herausgeworfen worden war, weil er sein Zimmer nicht mehr bezahlte, sagte Staatsanwalt Nicolas Bessonne. Erst habe er auf den neuen Mieter des Zimmers und dann auf den Inhaber des Hotels und dessen Sohn eingestochen.

Danach habe er in einem nahe gelegenen Schnellimbiss versucht, weitere Menschen mit einem Messer anzugreifen, sei aber von der Kundschaft verjagt worden. In der Fussgängerstrasse habe er dann zwei Menschen durch Schläge mit einem Stock im Gesicht verletzt, so der Staatsanwalt.

Polizei erschiesst bewaffneten Messerangreifer in Marseille

Eintreffende Polizisten forderten ihn auf, seine Waffen – zwei Messer und einen Schlagstock – niederzulegen, was der Mann aber nicht tat. Auf einem von der Zeitung «Le Parisien» geteilten Video ist zu sehen, wie die Beamten den Angreifer niederschiessen, als er Anstalten macht, sich auf die Polizisten zuzubewegen.

Von einem terroristischen Hintergrund gehen die Fahnder nach Informationen der Zeitung eher nicht aus, vielmehr werde der 1990 geborene Angreifer als verwirrt eingestuft. Nach Angaben des Staatsanwalts hielt sich der Tunesier rechtmässig in Frankreich auf.

Nach «Parisien»-Informationen soll er bei den Behörden wegen antisemitischer Äusserungen bekannt gewesen sein. Am Abend wurde Innenminister Bruno Retailleau am Tatort erwartet.

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