Pilzsammler in Oberitalien von Bär angegriffen

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    Keystone-SDA, Stephan Felder

    Italien,

    Beim Pilzesammeln in der norditalienischen Provinz Trentino ist wieder ein Mann von einem Bären angegriffen worden.

    Braunbär
    In einem Wald in der Slowakei hat ein Braunbär einen Forstarbeiter angegriffen und schwer verletzt. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Italien ist ein 31-jähriger Mann von einem Braunbären angegriffen worden.
    • Der Mann konnte sich mit Verletzungen am Rücken und an den Armen in Sicherheit bringen.
    • Der Bär soll nun identifiziert und danach abgeschossen werden.

    Der 31-jährige Gemeindeangestellte war in der Nähe des Dorfes Rango allein unterwegs. Er konnte sich mit Verletzungen am Rücken und an den Armen in Sicherheit bringen, wie die Polizei mitteilte.

    Der Bär zog dann weiter in die Wälder. Die Behörden sind nun dabei, ihn anhand von DNA-Spuren zu identifizieren. Dann soll das Tier abgeschossen werden.

    Hast du schon mal einen Braunbären gesehen?

    Der Angriff ereignete sich zu einer Jahreszeit, in der Bären normalerweise langsam in den Winterschlaf gehen. Mit dem Klimawandel und den zunehmend milderen Temperaturen kommt es aber häufiger vor, dass Bären auch im Winter gesichtet werden.

    In der Nähe der jetzigen Angriffsstelle war vergangenes Jahr eine Bärin auf einen französischen Touristen losgegangen. Das Tier wurde dann getötet. In der Region sind mehr als hundert Braunbären zu Hause.

    Andere «Problembärin» soll aus Italien in den Schwarzwald

    In der Regel gehen Bären Menschen eher aus dem Weg. Im Trentino kommt es seit einiger Zeit jedoch immer wieder zu Begegnungen. Vergangenes Jahr wurde dort sogar ein 26 Jahre alter Jogger von einer Bärin getötet.

    Dieses Tier – auch bekannt unter dem Namen Gaia – wurde dann lebend gefangen. Noch in diesem Jahr soll es nach Deutschland umgesiedelt werden. In den «Alternativen Wolf- und Bärenpark» bei Bad Rippoldsau-Schapbach im Schwarzwald.

    Grundsätzlich empfehlen Experten, bei einer Begegnung mit Braunbären ruhig zu bleiben und sich langsam zurückzuziehen. Sie raten aber auch zu Bärenspray und geruchssicheren Behältern für die Nahrung, damit die Tiere gar nicht erst angelockt werden.

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    Kommentare

    User #3835 (nicht angemeldet)

    50-70 Verkehrstote pro Jahr im Südtirol/Trentino. Noch was? 🧐

    User #5660 (nicht angemeldet)

    Wenn dann mal Wölfli Wanderer od Hündchen erwischt sind dann auch Bauern schuld

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