Patienschützer fordern einheitliche Regelung zur Verschiebung planbarer Operationen

    AFP
    AFP

    Deutschland,

    Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert eine einheitliche Regelung dazu, welche Operationen angesichts der Überlastung der Krankenhäuser in der Corona-Pandemie verschoben werden sollen.

    Corona-Behandlung in Magdeburger Krankenhaus
    Corona-Behandlung in Magdeburger Krankenhaus - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Stiftung kritisiert unterschiedliche Handhabung in Kliniken.

    «Bund und Länder haben die Pflicht, sofort für transparente und nachvollziehbare Kriterien zu sorgen», sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Der Begriff der planbaren Operationen sei «rechtlich unbestimmt».

    «Somit bestimmt jedes Krankenhaus selbst, welcher Patient therapiert wird und welcher aktuell keine Hilfe bekommt», kritisierte Brysch. Zudem sei unklar, ob davon überproportional gesetzlich Versicherte betroffen sind. Die Krankenhäuser sind in der Pandemie angehalten, planbare Eingriffe zu verschieben, um Kapazitäten für Corona-Patienten freizuhalten. Dafür wurden Ausgleichszahlungen eingeführt.

    Offen bleibe zudem, wann ein Krankenhaus an seine Belastungsgrenze stösst, kritisierte Brysch weiter. «Klarheit würde hier ein Covid-19-Radar schaffen.» Darin sollten tagesaktuell Erkrankte, Corona-Infizierte und Verstorbene sowie die Auslastung der belegbaren Betten auf allen Stationen abgebildet werden.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Koffer
    127 Interaktionen
    Ticketpflicht nötig?
    Schutzstatus S
    238 Interaktionen
    Auch Minderjährigen

    MEHR IN NEWS

    Kroatien
    Zagreb
    9 Interaktionen
    Emmetten NW
    Rechnung
    21 Interaktionen
    Betrug vermutet
    Kölliken AG
    Kölliken AG

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Kader Loth
    Bittere Vorwürfe
    Berlin
    46 Interaktionen
    Berlin
    Bayern München
    1 Interaktionen
    Nach Zusammenbruch
    Kane
    4 Interaktionen
    «Verdient!»