Paris warnt Minsk vor Stationierung russischer Atomwaffen

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Frankreich,

Ursprünglich sollte russisches Militär nur im Rahmen einer Militärübung in Belarus sein. Nun könnte die Stationierung dauerhaft werden - und auch Atomwaffen beinhalten.

Alexander Lukaschenko vergangene Woche während eines Besuchs in Moskau. Foto: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa
Alexander Lukaschenko vergangene Woche während eines Besuchs in Moskau. Foto: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko davor gewarnt, Russland die Stationierung von Atomwaffen auf belarussischem Boden zu erlauben.

In einem Telefonat der beiden Staatsmänner hatte forderte Macron Lukaschenko auf, so schnell wie möglich den Abzug der russischen Truppen von seinem Boden zu veranlassen.

Zuvor hatten Staatsmedien in Minsk ohne Angaben von Details von dem Telefongespräch berichtet. Wie es aus dem Elysée weiter hiess, bat Macron den belarussischen Machthaber, bei der Durchführung humanitärer Hilfsaktionen für die Ukraine mit der internationalen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten.

An diesem Sonntag wird in Belarus ein Referendum über eine Verfassungsänderung abgehalten, die Lukaschenko weitere Amtszeiten ermöglichen soll sowie eine künftige dauerhafte Stationierung russischer Truppen und Atomwaffen im Land. Damit will Lukaschenko, der oft als «letzter Diktator Europas» bezeichnet wird, seine Macht weiter festigen. Nach Oppositionsangaben ist auch eine lebenslange Straffreiheit für Lukaschenko vorgesehen, dem Mord, Folter und weitere schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden.

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