Offensive in der Südukraine: Kiew hält sich mit Lage-Meldungen zurück

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Ukraine,

Nach dem Beginn einer Grossoffensive in der Südukraine hält sich das ukrainische Militär mit Meldungen zur Lage zurück.

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Ein russischer Soldat Mitte Mai im besetzten Gebiet Cherson in der Südukraine. (Archivbild) Foto: Uncredited/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Uncredited

Die Pressesprecherin des Südkommandos der ukrainischen Armee, Natalija Humenjuk, sprach am Dienstag von «Positionskämpfen» in den Gebieten Mykolajiw und Cherson.

Dies sei durch vorhergehende Umgruppierungen der russischen Armee verursacht worden. Es sei noch zu früh, von möglichen zurückeroberten Orten zu reden. «Es finden gerade Kämpfe statt, und diese erfordern eine Informationsruhe.»

Tags zuvor hatte Humenjuk den Start einer seit Juni angekündigten Offensive der ukrainischen Streitkräfte auf dem rechten Ufer des Fluss Dnipro verkündet.

Die russische Armee bestätigte zwar Vorstossversuche der ukrainischen Truppen, sprach aber zeitgleich von einer erfolgreichen Abwehr und hohen ukrainischen Verlusten. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar ist das Gebiet Cherson weitgehend unter russische Kontrolle geraten. Die Gebietshauptstadt Cherson ist dabei das einzige Regionalzentrum, das die Russen erobern konnten. Kiew spricht seit Wochen von einer baldigen Rückeroberung von Cherson und der anliegenden besetzten Gebiete auf dem rechten Ufer des Dnipro.

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