Niederländischer König entschuldigt sich für Urlaub während Teil-Lockdowns

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    Niederlands König Willem-Alexander ging während eines Teil-Lockdowns nach Griechenland in den Urlaub. Dafür hat er nun um Entschuldigung gebeten.

    Willem-Alexander
    Willem-Alexander und Máxima - ANP/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trotz Teil-Lockdown ging König Willem-Alexander ins Ausland in den Urlaub.
    • Nun hat er sich bei der Bevölkerung dafür entschuldigt.
    • «Es schmerzt, dass wir euer Vertrauen in uns missbraucht haben», sagte der Monarch.

    Der niederländische König Willem-Alexander hat für einen Griechenland-Urlaub während eines weitgehenden Lockdowns in seinem Land um Entschuldigung gebeten. «Es schmerzt, dass wir euer Vertrauen in uns missbraucht haben», sagte der Monarch am Mittwoch in einer Videobotschaft an die Bevölkerung. Wegen steigender Corona-Zahlen hatte die niederländische Regierung jüngst zum Verzicht auf Reisen aufgerufen – der Urlaub der Königsfamilie löste deshalb eine Welle der Empörung aus.

    Die Urlaubsreise der Königsfamilie habe zwar nicht gegen die Corona-Regeln verstossen. «Dennoch war es sehr unklug, die Auswirkungen der jüngsten Schutzmassnahmen auf unsere Gemeinschaft nicht zu bedenken», sagte König Willem-Alexander in der Videobotschaft. «Unsere Entscheidung zurückzukommen, wurde in der Erkenntnis getroffen, dass wir nicht hätten gehen sollen.»

    Aufgrund der negativen Reaktionen in der Bevölkerung hatten der niederländische König, seine Ehefrau Máxima und ihre Tochter Ariane am Samstag ihren Urlaub nach nur einem Tag abgebrochen. Die beiden älteren Töchter Alexia und Amalia kehrten Medienberichten zufolge am Dienstag zurück.

    Am Mittwoch registrierten die Behörden in den Niederlanden mit 8764 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Tageshöchstwert. Um die Epidemie im Land einzudämmen, erliess das Kabinett von Ministerpräsident Mark Rutte vergangene Woche einen «Teil-Lockdown». Bars, Restaurants und Coffeeshops mussten für rund vier Wochen schliessen.

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