Die Ermittlungen zu den Krawallen beim G20-Treffen in Hamburg 2017 ziehen sich weiter hin. Die deutsche Polizei startet deshalb eine vierte Fahndungswelle.
Krawalle an G20 2017 in Hamburg.
Die Personen auf den veröffentlichten Fotos sollen Straftaten "von erheblicher Bedeutung" begangen haben. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Anlässlich des G20-Gipfels 2017 in Hamburg kam es zu verheerenden Protesten.
  • Polizei hat vierte Fahndungswelle gestartet – Fotos von 53 Menschen wurden veröffentlicht.

Die Polizei in Hamburg hat eine vierte Fahndungswelle zu den G20-Krawallen im Jahr 2017 gestartet. Heute veröffentlichten die Ermittler die Fotos von 53 Menschen. Diese sollen bei den Ausschreitungen während des Treffens in der Hansestadt Straftaten «von erheblicher Bedeutung» begangen haben. Bisher sei es nicht möglich gewesen, die Verdächtigen mit anderen Mitteln zu identifizieren.

Vor der Veröffentlichung der Fotos erwirkte die Staatsanwaltschaft entsprechende Beschlüsse des zuständigen Hamburger Amtsgerichts. Die Suche steht im Zusammenhang mit den Ausschreitungen und Plünderungen während des Gipfels. Vorherige Fahndungswellen führten zur Identifizierung einer Reihe von Tatverdächtigen.

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