Russland hat sich zu Massnahmen gegen die Nahrungsmittelkrise bereiterklärt, falls der Westen seine Sanktionen gegen Moskau aufhebt.
Weizenfeld
Weizenfeld - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland will «bedeutenden Beitrag» zu Überwindung von Nahrungsmittelkrise leisten.

Präsident Wladimir Putin habe in einem Telefonat mit dem italienischen Regierungschef Mario Draghi betont, dass Russland bereit sei, «durch den Export von Getreide und Düngemitteln einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Nahrungsmittelkrise zu leisten, sofern die politisch motivierten Beschränkungen des Westens aufgehoben werden», teilte der Kreml am Donnerstag mit.

Putin habe in dem Gespräch die Anschuldigungen des Westens, wonach Russland seit seiner Offensive in der Ukraine die ukrainischen Getreideexporte blockiere, als «unbegründet» zurückgewiesen.

Die Ukraine und Russland gehören zu den weltweit wichtigsten Getreideproduzenten. Der Export aus beiden Ländern ist wegen der Kämpfe in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland eingebrochen.

Mehr zum Thema:

Wladimir Putin Regierungschef Mario Draghi Kreml