Mit künstlichen Gelenken in Bewegung bleiben

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    Deutschland,

    Wurden eine Knie- oder Hüftprothese eingesetzt, liegt es von da an beim Patienten, wie lange das künstliche Gelenk hält. Das A und O ist dabei die regelmässige Bewegung.

    Wer ein künstliches Gelenk hat, sollte Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer möglichst täglich trainieren.
    Wer ein künstliches Gelenk hat, sollte Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer möglichst täglich trainieren. - Christin Klose/dpa-tmn

    Das Wichtigste in Kürze

    • Künstliche Gelenke müssen nicht geschont werden.

    Früher fielen Folgeoperationen an, weil das Material von Knie- oder Hüftprothese nicht mehr mitgemacht hat. Heute wird so eine Behandlung dagegen nötig, wenn die Bewegung fehlt. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE) hin.

    Die Folgen: Steife Gelenke sowie verkürzte und schwache Muskeln, was zu verrenkten Hüftgelenken, instabilen Knien und Stürzen führen kann. Gerade ältere Menschen sollten ihre Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer täglich trainieren, auch kurze Übungen helfen schon.

    Patienten mit Ersatzgelenken sollten zudem besonders auf ihr Gewicht achten. Ideal ist laut der AE eine abwechslungsreiche, gerne mediterrane und eiweissreiche Kost. Zum Muskelaufbau brauchen Senioren mehr Eiweiss als junge Menschen. Über den Tag verteilt kann der Körper es besser aufnehmen.

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