Menschenhandel: Europarat kritisiert Spanien

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    Frankreich,

    Der Europarat fordert von Spanien mehr Engagement gegen den Menschenhandel.

    EU-Rat
    Die Europäische Verteidigungsagentur wurde 2004 durch einen Beschluss des EU-Rates gegründet. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Europarat fordert, dass Spanien mehr im Kampf gegen den Menschenhandel tut.
    • Experten raten zu strengeren Arbeitsaufsichten in Landwirtschaft und Privathaushalten.

    Im Kampf gegen den Menschenhandel muss Spanien nach Auffassung von Experten des Europarates mehr tun. Seit einer Bewertung vor rund fünf Jahren habe das EU-Land zwar Fortschritte erzielt, müsse aber insbesondere im Bereich der Arbeitsausbeutung handeln. Das geht aus einem Bericht der Expertengruppe des Europarates gegen Menschenhandel (Greta) hervor, der am Mittwoch in Strassburg veröffentlicht wurde.

    Konkret empfehlen die Experten eine strengere Arbeitsaufsicht in der Landwirtschaft und in Privathaushalten. Auch bei der Benennung der Betroffenen - insbesondere Asylsuchende und illegal eingereiste Migranten – gebe es Nachholbedarf. Die Experten empfehlen auch einen verbesserten Schutz minderjähriger Betroffener.

    Im Zeitraum 2013 bis 2016 kamen die meisten festgestellten Opfer von Menschenhandel aus Rumänien, Nigeria, China, Paraguay und Bulgarien. Die meisten von ihnen waren Frauen oder Mädchen und wurden laut Bericht sexuell ausgebeutet.

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