Megapark am Ballermann verbietet Trikots und Flipflops
Der Megapark am Ballermann setzt auf Luxus: Flipflops und Fussballtrikots sind in der neuen Lounge tabu.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Megapark am Ballermann führt einen Dresscode ein.
- In einem neuen Luxus-Bereich darf man nicht mit Flipflops und Leibchen rein.
- Der «First Floor Club» soll Ruhe und Entspannung bieten.
Weg vom Saufi-Saufi-Image!
Der Megapark an der Playa de Palma gehört zu den bekanntesten Party-Locations am Ballermann. Zum Start der Saison 2026 kündigt der Partytempel einen Umbau an.
Wie der Megapark auf Instagram mitteilt, entsteht im Inneren des Lokals ein neuer Bereich. Er trägt den Namen «First Floor Club» und soll bis zur Saisoneröffnung am Donnerstag fertig sein.
Das Konzept unterscheidet sich deutlich vom Rest des Megaparks. Der neue Bereich zeigt Grünpflanzen, eigens gestaltete Skulpturen und moderne Lichttechnik.
Plötzlich Ruhe und Entspannung im Megapark
Ein aufwendig gestalteter Loungebereich – also ein Ruhe- und Entspannungsbereich – soll für eine andere Atmosphäre sorgen.
Erreichbar ist der Club über eine Rolltreppe im Inneren des Gebäudes. Auch das Publikum soll sich vom restlichen Megapark unterscheiden.

Für den «First Floor Club» gilt ein Dresscode. Flipflops und Fussballtrikots sind in diesem neuen Bereich des Megaparks nicht erlaubt, schreibt das «Mallorca-Magazin». Dabei sind Latschen und Leibchen eigentlich das Ballermann-Outfit schlechthin.
Der Megapark wurde im Jahr 2000 vom spanischen Unternehmer Bartolomé Cursach gegründet. Er wollte damit Konkurrenz zum benachbarten Bierkönig schaffen.
Mit Freibier, Sangria und deutschen Schlagersängern wurde er schnell zum Anlaufpunkt für Touristen – insbesondere aus Deutschland.
Ballermann steht für Sauf-Tourismus
Der Ballermann ist der umgangssprachliche Name für einen Strandabschnitt an der Playa de Palma auf Mallorca. Inzwischen darf dort draussen eigentlich kein Alkohol mehr getrunken werden.
Er steht seit den 1990er-Jahren für Massentourismus, Partystimmung und deutsche Touris. Der Begriff leitet sich vom «Balneario 6» ab – einem Strandbad, das früher dort stand.
Der Megapark und der Bierkönig gehören zu den bekanntesten Lokalen entlang der sogenannten Feiermeile.















