Mann bei Polizeieinsatz in Hamburg erschossen

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Erschreckende Szenen in Hamburg-Winterhude: Ein Mann hält Autos an und bedroht Passanten mit einem Messer. Anrückende Polizisten können ihn nicht überwältigen und greifen zum letzten Mittel.

    Polizisten sind am Tatort in Hamburg-Winterhude im Einsatz. Foto: Jonas Walzberg/dpa
    Polizisten sind am Tatort in Hamburg-Winterhude im Einsatz. Foto: Jonas Walzberg/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Mann ist am Freitag bei einem Polizeieinsatz in Hamburg-Winterhude von Beamten erschossen worden.

    Der Unbekannte habe zuvor Autos angehalten, beschädigt und die Fahrer mit einem Messer bedroht, sagte Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

    Alarmierte Polizeibeamte hätten zunächst Pfefferspray eingesetzt, zufällig am Tatort eintreffende SEK-Beamte einen Taser. Beides habe nicht gewirkt. Der Mann sei mit dem Messer in der Hand weiter auf die Beamten zugegangen, daraufhin sei geschossen worden. Der Angreifer wurde schwer verletzt und starb trotz des Einsatzes eines Notarztes kurze Zeit später.

    «Es ist noch unklar, wie oft und von wem genau geschossen wurde», sagte Levgrün. Nach Angaben von mehreren Zeugen habe der zunächst nicht identifizierte Mann Allahu-Akbar-Rufe (Gott ist gross) von sich gegeben, sagte die Polizeisprecherin. Eine extremistische Motivation für sein Verhalten könne nicht ausgeschlossen werden, daher sei neben der Mordkommission auch die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes in die Ermittlungen einbezogen worden. Wie immer in derartigen Fällen, wenn Polizisten von der Dienstwaffe Gebrauch machten, werde auch das Dezernat Interne Ermittlungen (D.I.E.) in die Untersuchungen eingeschaltet.

    Der weiträumig abgesperrte Ort des Geschehens soll noch am Abend mit einem 3D-Scanner untersucht werden, um die Tatabläufe rekonstruieren zu können.

    Ausser dem tödlich verletzten Mann, dessen Identität noch nicht feststeht, sei niemand verletzt worden, sagte die Polizeisprecherin. Mehrere Autos seien von ihm beschädigt worden.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    gg
    39 Interaktionen
    Welt-Neuheit
    KI
    274 Interaktionen
    Gefahr

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    281 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Zürich
    Zürich
    St. Gallen
    St. Gallen

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Friedrich Merz
    Deutschland
    Wegwerf-Agenten
    2 Interaktionen
    Deutschland
    Bundesnachrichtendienst
    2 Interaktionen
    Mit Russland
    3 Interaktionen
    Berlin