Mailand ehrt Armani mit grosser Ausstellung

    Keystone-SDA
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    Italien,

    Mailand eröffnet posthum eine Ausstellung zu Ehren des verstorbenen Modemachers Giorgio Armani.

    Italy Armani Exhibition
    Die etwa 120 Kleidungsstücke hängen in der Pinakothek zwischen weltberühmten Gemälden von Künstlern wie Cavaraggio und Raffael. - keystone

    Drei Wochen nach seinem Tod ist in Mailand eine grosse Ausstellung mit Kleidungsstücken des italienischen Modemachers Giorgio Armani eröffnet worden. Die Schau in der Kunstakademie Pinacoteca di Brera steht unter dem Motto: «Milano, per amore» («Mailand, aus Liebe»).

    Zu sehen ist unter anderem der Anzug für Richard Gere im Hollywood-Film «American Gigolo», mit dem Armani zu Beginn der Achtzigerjahre der internationale Durchbruch gelang.

    Der Stardesigner und Chef des gleichnamigen Milliardenkonzerns war am 4. September im Alter von 91 Jahren gestorben. Die Ausstellung war schon länger geplant. Bis kurz vor seinem Tod wirkte er an der Konzeption mit.

    Zwischen Caravaggio und Raffael

    Zu sehen ist die Schau noch bis zum 11. Januar nächsten Jahres. Die etwa 120 Kleidungsstücke hängen in der Pinakothek zwischen weltberühmten Gemälden von Künstlern wie Cavaraggio und Raffael. Das Haus, in dem Armani lebte, ist nur wenige Schritte entfernt.

    Die Kreationen aus etwa einem halben Jahrhundert Karriere sind zwischen den Kunstwerken in der Mitte der Säle arrangiert. Auf ausdrücklichen Wunsch des Modemachers sollen jedoch nicht die Kleider und Anzüge, sondern weiterhin die Gemälde im Mittelpunkt stehen. Armani selbst wird mit dem Satz zitiert: «Man kommt wegen der Kunst hierher.»

    50 Jahre Armani-Konzern

    Am Sonntag soll in den Räumen der Pinakothek im Rahmen der Mailänder Modewoche eine Schau zum 50-jährigen Bestehen des Armani-Konzerns stattfinden. Der Italiener hatte seine Firma 1975 in Mailand gegründet. Mit Italiens zweitgrösster Stadt war er sehr verbunden.

    Im Unterschied zu vielen anderen Grössen der Modebranche zog er nie nach Paris, sondern blieb immer in Italien. Seine Asche ist im Familiengrab der Armanis bestattet, etwa eine Autostunde von Mailand entfernt.

    Kommentare

    User #3542 (nicht angemeldet)

    Mailand trauert auch um die getöteten Polizisten bei der Demo.

    User #5567 (nicht angemeldet)

    Wenn Sie tot sind, werden sie geehrt. Wäre zu Lebzeiten angemessener.

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