Lawinengefahr in Vorarlberg und der Ostschweiz bleibt hoch

Maja Bojic
Maja Bojic

Österreich,

Hohe Temperaturen und Regen schwächen die Schneedecke, Experten warnen vor anhaltend hoher Lawinengefahr in Vorarlberg und der Ostschweiz.

Lawinengefahr
Die Lawinengefahr in Teilen Vorarlbergs und der umliegenden Alpenregion bleibt weiterhin hoch. (Archivbild) - keystone

Die Lawinengefahr in Teilen Vorarlbergs und der Alpenregion bleibt weiter hoch, warnen Experten vor Ort. In Vorarlberg gilt laut dem Lawinenwarndienst die Warnstufe 4 oberhalb der Waldgrenze, teils auch in mittleren Lagen.

Der Warndienst warnt zudem vor spontanen Grosslawinen, wie «vol.at» berichtet. Auch abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse nach wie vor sehr gefährlich, mahnen die Experten.

Traust du dich trotz Lawinengefahr in die Berge?

Fernauslösungen seien möglich, und die Gefahr nehme mit der Höhe zu, erläutern die Warnstellen. Hohe Temperaturen und Regen beeinflussen den Zustand der Schneedecke und damit das Lawinenrisiko.

Tauwetter und Regen erhöhen die Lawinengefahr in der Schweiz

Laut «WePowder» steigt durch Tauwetter und nasse Schichten die Wahrscheinlichkeit für Nassschneelawinen und Gleitschneelawinen in tieferen Lagen.

In der Ostschweiz und weiteren Alpenregionen der Schweiz warnt auch MeteoSwiss vor einer anhaltend grossen Lawinengefahr. Besonders in Graubünden und im Osten bleibt das Gefahrenniveau weiter hoch, trotz vorübergehender milder Temperaturen, wie «Bluewin» meldet.

Die Wetterdienste betonen, dass milde Luftmassen und teils regnerische Abschnitte die Stabilität der Schneedecke beeinträchtigen können. In tieferen Lagen können Regengüsse den Schnee durchfeuchten und schwache Schichten bilden, die leichter auslösbar sind, berichtet «WePowder».

Lawinengefahr bleibt hoch

Abseits der gesicherten Pisten und in steilem Gelände sehen Lawinenexperten weiterhin eine sehr heikle Lage für Wintersportler. Man solle unbedingt auf die aktuellen Lawinenbulletins achten und Gebiete mit Warnstufe 4 meiden, empfiehlt der Lawinenwarndienst, wie «vol.at» schreibt.

Regional herrschen nach Angaben der Warndienste in der Ost- und Zentralschweiz anhaltend schwierige Bedingungen. Wind, Neuschnee und Tauwetter steigern das Risiko spontaner Lawinen in bekannten Gebieten, wie «Bluewin» berichtet.

Lawinengefahr
Wind, Neuschnee und Tauwetter erhöhen die Lawinengefahr und begünstigen spontane Abgänge in bekannten Risikogebieten. (Archivbild) - keystone

Das aktuelle Lawinenbulletin des Schweizer Lawinenwarndienstes liefert täglich aktualisierte Warnstufen für das Alpengebiet. Es empfiehlt, nur gesicherte Routen zu benutzen und Lawinenlageberichte regelmässig zu konsultieren.

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