Kriegsverlust: Cranach-Gemälde kehrt nach Dresden zurück

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Deutschland,

Ein seit Ende des Zweiten Weltkrieg verschollenes Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren (1472–1553) und seiner Werkstatt ist in die Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister zurückgekehrt.

Cranach
Bernd Ebert, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), begutachtet während einer Pressekonferenz das Porträt von Kurfürst Friedrich dem Weisen von Lucas Cranach dem Älteren und Werkstatt in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. - keystone

Das kleinformatige Porträt zeigt Kurfürst Friedrich den Weisen und befand sich in französischem Privatbesitz, wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mitteilten. Als es in einem Auktionshaus auf seine Herkunft überprüft worden sei, habe sich herausgestellt, dass es einst zum Bestand der SKD gehörte.

Die bisherigen Besitzer des Bildes und der Verein Museis Saxonicis Usui – Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden halfen dabei, das Gemälde wieder an seinen ursprünglichen Herkunftsort zu bringen, wie es hiess. Ab sofort ist es in der aktuellen Sonderausstellung zu Friedrich dem Weisen im Münzkabinett des Residenzschlosses in der ostdeutschen Stadt zu sehen. Nach dieser Präsentation wird das Werk dauerhaft in der Sempergalerie im Zwinger gezeigt.

Die SKD haben nach eigenen Angaben mit 67 Werken den weltweit grössten Bestand an Cranach-Werken. 18 gingen im Zweiten Weltkrieg verloren, sieben sind inzwischen wieder nach Dresden zurückgekehrt. Insgesamt belaufen sich die Kriegsverluste der Dresdner Gemäldegalerie auf rund 500 Werke.

Kommentare

Weiterlesen

Gega
116 Interaktionen
Schaffhauser Schule
Galaxus
5 Interaktionen
Gegen Kaufsucht

MEHR IN NEWS

Bern
Rheinmetall
Düsseldorf/Madrid

MEHR AUS DEUTSCHLAND

buckelwal
2 Interaktionen
Letzte Chance
1 Interaktionen
Ellwangen
Bundesbank
1 Interaktionen
Frankfurt/Main