In der Nacht auf Samstag blieb es in den umkämpften Gebieten Donezk und Luhansk vergleichsweise ruhig.
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Rauch steigt aus dem Metallurgischen Kombinat Asowstal in Mariupol auf, in einem Gebiet unter der Regierung der Volksrepublik Donezk, östlich von Mariupol, Ukraine, Donnerstag, 5. Mai 2022. (AP Photo) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • An den Fronten in Donezk und Luhansk wurden gemäss der Ukraine acht Attacken abgewehrt.
  • In Mariupol versuchten die Russen weiterhin, das Stahlwerk zu erstürmen.

In der vergangenen Nacht ist es nach ukrainischen Angaben an der Front vergleichsweise ruhig geblieben. «In den Gebieten Donezk und Luhansk wurden am 6. Mai acht Attacken des Feindes abgewehrt, dabei wurden drei gegnerische Panzer, acht Artilleriesysteme, sieben gepanzerte Militärfahrzeuge, ein Auto und drei Einheiten von Pioniertechnik vernichtet», teilte der ukrainische Generalstab am Samstag in seinem Lagebericht mit. Sturmversuche habe es vor allem um das Stahlwerk Azovstal gegeben.

An anderen Frontabschnitten, die in den vergangenen Wochen schwer umkämpft waren, beschränkte sich die russische Aktivität hingegen dem Bericht zufolge vor allem auf militärische Aufklärung und Artilleriebeschuss.

So waren in der Region Isjum, von wo aus Russland einen grösseren Vorstoss Richtung Kramatorsk plant, um die ukrainischen Einheiten im Donbass einzukesseln, Drohnen zur Erkennung der Verteidigungspositionen im Einsatz.

Die Millionenstadt Charkiw und die vor Donezk gelegenen Ortschaften waren Ziel von Artillerieangriffen. Auch die russische Luftwaffe war im Einsatz. Bodenangriffe wurden hingegen nicht gemeldet.

Unabhängig konnten diese Angaben nicht überprüft werden.

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