Die italienische Küstenwache greift ein und rettet mehr als 570 Migranten in Seenot im Mittelmeer. Einer der Menschen konnte nur noch tot geborgen werden.
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Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. (Symbolbild) - sea-eye.org/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Mittelmeer rettete die italienische Küstenwache mehr als 570 Migranten in Seenot.
  • Ein Mensch konnte nur noch leblos geborgen werden.

Die italienische Küstenwache hat im zentralen Mittelmeer mehr als 570 Migranten gerettet, ein Mensch wurde tot geborgen. Die Menschen auf zwei überfüllten Fischerbooten seien in der Nacht durch schlechte Wetterbedingungen vor der kalabrischen Küste in Seenot geraten. Das teilte die Guardia Costiera am Dienstag mit.

Die Besatzungen dreier Patrouillenboote nahmen die Menschen demnach an Bord. Sie brachten sie auf ein weiteres Schiff der Küstenwache, wo sich medizinisches Personal um sie kümmerte.

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Ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer. (Symbolbild) - Keystone

Ein Mensch konnte nur noch leblos geborgen werden. Nach Angaben der Migranten sei die Person in den vergangenen Tagen gestorben. Die Geretteten sollen nun nach Augusta auf Sizilien gebracht werden.